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Kategorie: Lehrpfad

Der Bienenlehrpfad enthält mehrere Stationen zu unterschiedlichen Bienen-relevanten Themen. Die Stationen sind im Stadtgebiet von Dresden verteilt. Themenschwerpunkte sind u. a.: Honigbienen, Wildbienen, Trachtpflanzen, Imkerei als Kulturgut.

Lehrpfad: Nr 16 – Jahreskreislauf Biene

Lehrpfad: Nr 16 – Jahreskreislauf Biene

Das geheime Leben der Honigbiene – und ihrer wilden Schwestern Die Honigbiene ist die prominenteste Vertreterin der Bienenfamilien. Es gibt weltweit neun Honigbienenarten, von denen nur eine in Deutschland lebt – und ca. 20.000 Wildbienen-Arten also wildlebende Bienen), davon immerhin knapp 570 in Deutschland. Honigbienen sind dafür bekannt, dass sie in einem Volk leben, das sich über mehrere Jahre erhält, und dort Vorräte einlagert. Eine Arbeiterin stellt in ihrem Leben ca. 2 Teelöffel Honig her (knapp 3 g), ein Bienenvolk durchschnittlich bis zu 30…

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Lehrpfad: Nr 19 – Sandarium

Lehrpfad: Nr 19 – Sandarium

Sandarium – Nistfläche für erdnistende Wildbienen Stationsverantwortlich: NABU-Dresden Diese Sandfläche wurde als Nistplatz für erdnistende Wildbienen angelegt. Als Wildbienen werden alle Bienenarten bezeichnet, die keine dauerhaften Völker bilden, womit man sie von den hochsozialen Honigbienen unterscheidet. Die meisten Wildbienen sind solitäre Arten, bei denen das Weibchen allein lebt und im Laufe weniger Wochen ein oder mehrere Nester anlegt und diese mit Proviant für die Larven ausstattet. Dieser besteht aus einem Gemisch aus Blütenpollen und Nektar. In Deutschland gibt es über…

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Lehrpfad: Nr 6 – Bienenfreundliche Grabbepflanzung

Lehrpfad: Nr 6 – Bienenfreundliche Grabbepflanzung

Für Insekten, Vögel und andere Tiere sind Friedhöfe wichtige Lebensräume. Insbesondere Insekten freuen sich über Blüten, die Nektar und Pollen spenden. Das Pflanzen von blühenden Nahrungsquellen auf den Gräbern ist eine gute Möglichkeit dieses Leben zu fördern. Auf einer Modellfläche auf dem Striesener Friedhof sind Ideen aufgezeigt, wie eine Gestaltung der Gräber im Jahreslauf ohne viel Aufwand möglich ist. Aus der großen Auswahl der in Frage kommenden Pflanzen sind hier beispielhaft einige aufgeführt. Im Frühjahr ist der große Auftritt der Zwiebelpflanzen:…

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Lehrpfad: Nr 3 – Honigbienen weltweit

Lehrpfad: Nr 3 – Honigbienen weltweit

Stationsverantwortliche: Marion Loeper Honigbienen gehören zu den Hautflüglern. Diese Gruppe, zu der auch Wespen, Hornissen, Hummeln und Ameisen gehören, entwickelte sich zur vielfältigsten Kategorie innerhalb der Insektenwelt. Evolutionär ging die Biene wohl vor etwa 50 Millionen Jahren aus der Wespe hervor. (Fast) alle Bienen sammeln Nektar – aber nur Bienen der Gattung Apis (Honigbienen) legen große Vorräte davon an und bilden Staaten. Das ermöglicht ihnen zeitweise unabhängig von der Umgebung zu überleben – so wie unsere Honigbienen im Winter. Diese…

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Lehrpfad: Nr 11 – Wesensgemäße Bienenhaltung

Lehrpfad: Nr 11 – Wesensgemäße Bienenhaltung

Stationsverantwortlicher: Alexander Schlotter Die grundlegende Idee der wesensgemäßen Bienenhaltung ist ein tiefer Zugang des Imkernden zur Idee des „Biens“: das Bienenvolk als einem individuellen und intelligenten Organismus, der mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Es geht um Respekt vor dem anderen Wesen. Die Ursprünge der Wesensgemäßen Bienenhaltung reichen bis zu der vor etwa einhundertfünfzig Jahren von Johannes Mehring und später von Ferdinand Gerstung formulierten organischen Auffassung des Bienenvolks als einem Organismus zurück. Die Bezeichnung selbst entstammt wohl den Vorträgen…

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Lehrpfad: Nr 13 – Historische Bienenbeuten

Lehrpfad: Nr 13 – Historische Bienenbeuten

Stationsverantwortliche: Karsten Jahnke und Claudia Sperling Hohle Bäume sind für Honigbienen in Mitteleuropa perfekte Nistplätze. Sie bieten im Winter Schutz vor der Kälte und erschweren es Räubern den süßen Honig zu stibitzen. Aber schon in der Frühzeit versuchten auch Menschen einen Teil des Honigs zu bekommen – anfangs indem sie die Honigwaben aus den natürlichen Baumhöhlen entnahmen (Zeidlerei). Einfacher wurde es später dadurch, dass künstliche Baumhöhlen für Bienen (sogenannte Beuten) anfangs in Stämmen, später auch aus anderen Materialien hergestellt wurden….

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Lehrpfad: Nr 12 – Naturgarten

Lehrpfad: Nr 12 – Naturgarten

Stationsverantwortliche: Claudia Sperling & Cornelia Obst Der Interkulturelle Naturgarten Coswig ist ca. 11.000 m² groß – und bietet (Wild-) bienen ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot sowie vielfältige Nistmöglichkeiten. Es gibt eine große Blühwiese und die Beetflächen sind von Wildkräutern umgeben. Die gesamte Fläche ist mosaikartig strukturiert aus offenen Böden (meist Beete), kurzrasigen Wiesenflächen mit sandigen, graslosen Stellen, Altgrasstreifen, umfangreichen Grünschnittlagerungen, Wurzel-und Astlagerungen sowie Steinhäufen. Die Randbereiche bestehen aus Wildsträuchern und Bäumen. In den Grünschnittlagerungen wurden mehrfach Nester verschiedener Wildbienen festgestellt. Und aufgrund…

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Lehrpfad: Nr. 9 – Hummeln – Majestäten auf Futtersuche

Lehrpfad: Nr. 9 – Hummeln – Majestäten auf Futtersuche

Autoren: Marion Löper, Kerstin Walther Jedes Jahr im Frühjahr kommen Hummelköniginnen unterschiedlich gestreift, aber immer flauschig und durch ihren Pelz wärmend geschützt aus ihren Winterquartieren in die zögerlich erwachende Frühlingsflur. Sie haben einen Riesenhunger. Nach einem langen Winterschlaf, ganz auf sich gestellt, benötigen sie Nektar, um Kraft und Energie zu tanken und eiweißreichen Pollen zum Reifen der Ovarien – der Voraussetzung, um einen eigenes Volk zu gründen. Eine blühende Krokuswiese bietet den Hummelköniginnen im Frühjahr daher ein großartiges Hummelköniginnenfrühstück! Für…

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Lehrpfad: Nr. 2 – Nisthilfe für Wildbiene “Flocki”

Lehrpfad: Nr. 2 – Nisthilfe für Wildbiene “Flocki”

Autor: Mandy Fritzsche Der größte Teil der über 400 in Sachsen vorkommenden solitären Wildbienen-Arten nistet in ebenen, vegetationarmen Bodenstellen oder in lehmigen Steilhängen. Eine davon ist die extrem seltene Flockenblumen-Blattschneiderbiene (Megachile apicalis). In Sachsen galt sie jahrzehntelang als ausgestorben, bevor sie im Jahr 2016 mit einem stabilen Vorkommen auf einer Baubrache am Weißeritz-Grünzug wiederentdeckt wurde, wo sie in mehreren Bauschutthügeln nistete. Um trotz geplanter Beräumung und anschließender Neubebauung das lokale Vorkommen dieser besonderen Biene zu bewahren, wurde in Kooperation des…

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Lehrpfad: Nr. 4 – Top Bar Hive

Lehrpfad: Nr. 4 – Top Bar Hive

Autor: Vincent Schröder McKillop Honigbienen können in vielfältigen Behausungen leben – von der guten alten Baumhöhle über den traditionellen, Stülper genannten Bienenkorb bis zur heutzutage üblichen Magazinbeute mit Rähmchen. Der Imker bezeichnet die Bienenwohnung als Beute, welche aus meist mehreren Kisten, den Zargen, besteht. An diesem Ort ist eine weniger bekannte Beutenform zu sehen. Die sogenannte Top Bar Hive (Oberträgerbeute) ist heutzutage bei Imkern beliebt, die Naturwabenbau durch die Bienen selbst zulassen und die Bienen weniger stören möchten. Da das…

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