Wir sagen Danke!

Wir sagen Danke!

Wir sagen Danke!! Danke an unsere Helfer und Unterstützer und ein riesengroßes Dankeschön geht an die Bülow-Stiftung „Tiere in Not“ und an Honig-Freund und Direktor Ralf Kutzner vom Hotel Bülow Palais Dresden.

 

 

 

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Panurgus calcaratus – Rasen ist kein Kavaliersdelikt

Panurgus calcaratus – Rasen ist kein Kavaliersdelikt

In unserer aktuellen Biene des Monats soll es um ein ernstes Thema gehen: um die in Deutschlands Parks und Gärten so weit verbreitete Angst vorm Blümchen („Anthophobie“). Das nachstehende Foto entstand in einem namhaften deutschen Park und zeigt, wie ein ohnehin nur 4 cm (!)  kurzer Rasen mit viel Krawall und mittels Mähtraktor mit sogenanntem „Aufbereiter“ getrimmt wird.

Das folgende Foto entstand auf der gleichen Fläche, 10 Minuten vorher. In den Blüten des auf der Wiese wachsenden Ferkelkrauts tummelten sich hunderte Individuen einer Bienenart, die den putzigen Namen Kleine Zottelbiene trägt. Da es ein trüber Tag war, war den Bienen nicht nach Fliegen zumute. Schlecht für sie, denn Rasenmäher mit Aufbereiter schneiden einen Rasen nicht nur, sondern zerhäckseln das Mähgut außerdem noch in kleinste Stücke, einschließlich aller Insekten, die sich zum Zeitpunkt des Mähens auf den Pflanzen befinden.

Aber auch diejenigen Bienchen, die dieses Massaker überlebten, hatten nichts zu lachen. Durch den übertriebenen Mähwahn wurde ihnen mit einem Schlag sämtliche Nahrung entzogen, denn die Kleine Zottelbiene (Panurgus calcaratus) ist zum Nektar- und Pollensammeln auf gelbe Korbblütler, wie eben das Ferkelkraut spezialisiert. Fehlen diese, kann sich die Bienenart nicht fortpflanzen.

Ein Grund von vielen, das längst überholte Schönheitsideal des Englischen Rasens zu überdenken und sich auf wenig begangenen Flächen in Parks und Gärten für bunte Blumenwiesen zu entscheiden sowie im Falle einer Mahd immer einige blühende Flächen stehenzulassen. Vorbildlich zeigt sich hier die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt, wie dieses Foto zeigt.

Hier wurden beim Mähen bewußt Teilflächen ausgespart, um die Insekten nicht vollständig ihrer Nahrung zu berauben. Dresdens Bienen und Schmetterlinge und natürlich auch wir Imker sagen Danke!

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Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen der AFB / Material

Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen der AFB / Material

Großgeräte

· Heißsanierung der Beuten: Gasbrenner, Hobbybrenner, Propangasflasche
· Desinfektion mit Natronlauge: großer Edelstahlwaschtopf, Waschtrog, Waschkessel
· Klarspülen: Wanne oder Trog zum Klarspülen, Hochdruckreiniger
· Wachsschmelzen / Wachsentfernung: Dampfwachsschmelzer , Spachtel, Messer
· Wachsdesinfektion: Doppelwandiger Wachsklärbehälter
· Verbrennen infektiöses Material: Fass zum Verbrennen von Material / Feuerstelle

Kleinmaterial

· Reinigungsmittel für Oberflächen (Empfehlung: „Reiniger für Imkereien, Seewaldchemie“)
· Desinfektionsmittel Ätznatron, Messbecher
· Reinigungsmaterialien (Bürsten, Stielbürsten, Lappen, Eimer, Handfeger, Schaufel)
· Gefäße zum Auffangen von Wachs
· Schaber, Spachtel o.ä. zum Auskratzen der Beuten
· Behälter für Wasch- und Schmutzwasser,
· Imkerliche Spezialausrüstung (Ausräumen der Beuten / Kunstschwarmbildung)
· Kunstschwarmkisten
· Schwefelstreifen, Behälter für Schwefelstreifen
· Mülltüten, Kartons, Klebeband, Kabelbinder
· Sieb und Behälter zum Entfernen der seifenartigen Rückst.nde in der Natronlauge

Bekleidung

· Schutzkleidung (Overal, Handschuhe, Füßlinge)
· Schutzkleidung für Natronlauge (säurefeste Handschuhe, Schutzmaske, Schürze)

Arbeitssicherheit

· Verbandskasten, Feuerlöscher

Anmerkungen:

Gerätschaften, die nicht gereinigt werden können, wie Strohkörbe oder Dämmmaterial, sind zu verbrennen. Hier bietet sich die Vernichtung mit Hilfe einer Brenntonne an. Rähmchen zu desinfizieren ist sehr arbeitsaufwändig. Eine Verbrennung und eine Neubeschaffung ist eine überlegenswerte Variante.

Holzbeuten die man erhalten will müssen nach gründlicher mechanischer Reinigung entweder mit Natronlauge behandelt oder mit einem leistungsstarken Abflammgerät ausgebrannt werden. Ein Natronlauge-Waschtopf dient zum Ablaugen von Beuten, Rähmchen und anderem imkerlichen Materialien und Geräten. Er sollte über einen leistungsstarken Gasbrenner mit Windschutz verfügen, hitze- und laugefest sein, so dass in ihm eine 3-5%ige Natronlauge schnell aufgeheizt werden kann. Der Waschtopf sollte so ausgelegt sein, dass eine Segeberger Zarge vollständig untergetaucht werden kann. Mit dem Dampfwachsschmelzer kann das Wachs auf einfache Weise von den Rähmchen entfernt werden. Das mit einem Dampfwachsschmelzer gewonnene Wachs ist nicht sporenfrei! Ein Doppelwandiger Wachsklärbehälter gibt dem Imker die Möglichkeit, sein Wachs vor dem Verbrennen zu bewahren. Die Abgabe von Wachs an einen Wachs verarbeitenden Betrieb darf nur nach einer Behandlung in einem solchen Wachsklärbehälter bei mindestens 145°- 165°C und 45 Minuten erfolgen. Die Abgabe von unbehandeltem ausgeschmolzenem Wachs ist verboten.

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Osmia caerulescens – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Osmia caerulescens – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Die Frühlingsmonate von März bis Mai waren die Zeit der Rostroten und der Gehörnten Mauerbiene. Mauerbienen heißen nicht deshalb so, weil sie in Mauern nisten – was sie jedoch auch tun, wenn sie dort horizontale Bohrlöcher oder ähnliches finden – Mauerbienen heißen so, weil sie die Wände der einzelnen Brutzellen und den Verschluss ihrer Nester „mauern“. Die Rostrote und die Gehörnte Mauerbiene nutzen dafür mineralische Baustoffe in Form von lehmiger Erde.

Ab Mitte April tritt eine weitere Gruppe von Mauerbienen auf den Plan, zu der auch die häufige Stahlblaue Mauerbiene (Osmia caerulescens) gehört. Vielleicht weil in der wärmeren Jahreszeit feuchter Lehm als Baustoff knapp wird, mauern diese ihre Nester aus zerkautem und mit Speichel vermengtem Pflanzenmaterial. Mit etwas Glück kann man die Bienenweibchen sogar dabei beobachten, wie sie mit diesem „Pflanzenmörtel“, einer grasgrünen Kugel zwischen den Mandibeln, zum Bienenhotel fliegen. Dem Fotografen Jeremy Early sind davon sogar Fotos gelungen.

Der Name Stahlblaue Mauerbiene bezieht sich auf die blau-metallisch schimmernde Körperfarbe des Weibchens. Dieses ist außerdem an seinem ungewöhnlich großen Kopf und der schütteren weißen Behaarung zu erkennen. Die Bienenart ist ein gutes Beispiel für den so genannten „Geschlechtsdimorphismus“. Das Männchen ist nämlich nicht blau-metallisch gefärbt, sondern eher bronzefarben. Zudem ist es relativ dicht und lang, fuchsrot behaart und hat grünliche statt schwarze Augen. Anders als andere Bienen, bei den die Männchen oft nur wie verkümmerte Weibchen wirken, unterscheidet es sich damit deutlich vom Weibchen.

Die Stahlblaue Mauerbiene ist bis Mitte Juli zu finden. In guten Jahren bringt sie noch eine zweite Generation hervor, die dann sogar bis in den August hinein fliegt.

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Neues zu den Sperrbezirken in Dresden

Neues zu den Sperrbezirken in Dresden

Liebe Imkerinnen, liebe Imker

Es gibt 3 neue Sperrbezirke in Dresden.

-Hellersiedlung
-Ostragehege
-Mobschatz

Es ist die Bienenseuchenverordnung zu beachten!
Es dürfen keine Bienenvölker und Bienen innerhalb der Sperrbezirke bewegt werden!
Bienen und Bienenvölker dürfen nicht in die Sperrbezirke gebracht werden, Neuimker müssen sich vorher im Veterinäramt Dresden informieren, bevor sie Bienen neu aufstellen! Gleiches gilt für die Wanderimkerei.
Bienen, Bienenvölker, sämtliche Gerätschaften, tote Bienen, Waben, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte und Bienenbeuten dürfen nicht aus den Bienenständen der Sperrbezirke entfernt werden!
Alle beweglichen Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden!
Es sind die Anweisungen des Veterinäramtes zu befolgen!
Bei Fragen dazu:
Veterinäramt Dresden
Burkersdorfer Weg 18
01189 Dresden
Tel: 0351/4080511

http://www.dresden.de/…/aem…/oe/dborg/stadt_dresden_6361.php

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Schwarmalarm

Schwarmalarm

In den kommenden Wochen werden wieder viele Honigbienen-Königinnen mit einem Teil ihres Volkes den angestammten Bienenstock verlassen, um ein neues Nest zu gründen – sie schwärmen. Das Regime im alten Stock übernimmt eine junge Königin. Die Schwärme hängen sich gern als Schwarmtraube an Äste und Mauervorsprünge, um in Ruhe nach einem geeigneten Hohlraum suchen zu können. Zu diesem Zweck werden Kundschafter, so genannte „Scoutbienen“, ausgeschickt, um ein neues Domizil für das Volk zu finden. Die Bienen tragen zwar Proviant für mindestens 3 Tage bei sich, werden aber leider häufig von Frühsommergewittern und Regengüssen überrascht, und insgesamt verläuft die Wohnungssuche in Ermangelung von geeigneten hohlen Bäumen allzu oft erfolglos. Solche Bienenschwärme sind dem Untergang geweiht und brauchen unsere Hilfe.

Falls ihr also durch Zufall auf einen Bienenschwarm stoßt, meldet ihn bitte einem Imker, oder der Schwarmbeauftragten des Imkervereins. Der Imker wird sich um ihn kümmern und ihm ein neues Zuhause geben. Hat sich der Schwarm an einer für die Anwohner besonders ungünstigen Stelle niedergelassen, hilft auch die Tierrettung der Feuerwehr. Übrigens sind Bienenschwärme in der Regel sehr friedlich, da sie weder Brut noch Vorräte gegen Eindringlinge verteidigen müssen. Die Gefahr von Schwarmbienen gestochen zu werden, ist sehr gering.

Wenn man in der Wartezeit etwas tun will, hilft es, den Schwarm schon mal ein wenig mit Wasser zu besprühen (zum Beispiel mit einem Pflanzensprüher). Der vermeintliche Regenschauer bringt die Bienentraube dazu, sich enger zusammen zu schließen und erleichtert so dem später eintreffenden Imker die Arbeit.

Bitte auch folgende aktuellen Hinweise beachten Bienengesundheit in Dresden.

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Hinweis zur aktuellen Situation in Dresden (AFB/Bienengesundheit)!

Hinweis zur aktuellen Situation in Dresden (AFB/Bienengesundheit)!

Liebe Imkerinnen und Imker,

die Bienen fliegen, der Bienenkauf bzw.- verkauf ist in vollem Gange.

Wir weisen noch einmal darauf hin:

In den Sperrbezirken ist jeglicher Bienentransfer untersagt (siehe Bienenseuchenverordnung)!

Wir bitten alle anderen Imker außerhalb der Sperrbezirke, Bienenvölker nur mit aktuellem   Gesundheitszeugnis und negativen Untersuchungsergebnis der Futtterkranzprobe auf AFB zu erwerben, um die Faulbrutsituation nicht weiter zu verschlimmern!

Das Bienenhalten muss dem Veterinäramt und der Tierseuchenkasse gemeldet werden!

Es ist vom Kauf alter, gebrauchter Beuten, Rähmchen u.a. abzuraten. Ohne eine gründliche Desinfektion ( Auskochen mit 5%iger NaOH )sind diese nicht einzusetzen!

Vor Wanderungen über Stadt/Kreisgrenze hinaus, ist das Veterinäramt zu informieren! Es muss ein aktuelles Gesundheitszeugnis ausgestellt und mitgeführt werden. Am Wanderstandort ist die Ankunft der Völker dem zuständigen Veterinäramt zu melden und das Gesundheitszeugnis vorzulegen.

Vor der Rückwanderung muss das Veterinäramt des Wanderstandortes die Gesundheit der Bienen erneut bestätigen.

Um eine weitere Ausbreitung der Faulbrut zu verhindern, empfehlen wir für die nächste Zeit, auch außerhalb der Sperrbezirke, keine Bienenvölker zu verstellen.

Das Schwarmverhalten muss mit geeigneten imkerlichen Maßnahmen gedämpft werden. Unbekannte Schwärme sind in diesem Jahr nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Veterinäramt bzw. der Schwarmbeauftragen des Imkerverein Dresden e.V. (siehe  www.imkerverein-dresden.de/kontakt) einzufangen.

Der Bienenschwarm ist zuerst in einer gut durchlüfteten Kiste (an beiden Seiten offen )2-3 Tage ohne Futter in den kühlen Keller zu stellen, damit die eventuell vorhandenen Sporen im Honigmagen der Bienen, im Darm unschädlich gemacht werden können. Erst nach dieser Zeit kann das Volk eine neue Beute beziehen (einlaufen lassen). Nach einigen Wochen ist eine Futterkranzprobe zu empfehlen.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, bereits der Verdacht ist dem Veterinäramt zu melden!

Nutzung des Honigschleuderraumes:

Der Honigschleuderraum kann 2017 nur noch mit dem negativen Untersuchungsergebnis der Gemüllprobe genutzt werden, ab 2018 nur mit negativem Untersuchungsergebnis der Futterkranzprobe.

Die Kontrolle der Untersuchungsberichte übernimmt Gerald Böttcher.

Durch gemeinsames Schleudern ( bei Imkern mit nur wenigen Völkern ), um sich die Raummiete zu teilen, können Sporen der Faulbrut übertragen werden.

 

Gemüllprobe:

Mit der Gemüllprobe werden nur erkrankte Völker erfasst . Die Sporenbelastung ist sehr hoch. Es sind demzufolge auch viele Sporen im Gemüll zu finden. Das war auch das Ziel dieser Untersuchung, weitere Krankheitsherde in Dresden zu erkennen und das in einer Jahreszeit, wo die Völker nicht geöffnet werden sollten.

Ist ein Volk nur schwach mit Sporen belastet, sind keine Sporen im Gemüll zu finden. Das Ergebnis des Untersuchungsberichtes lautet dann „ negativ „ (alles in Ordnung ).

Dieses Ergebnis bedeutet nicht, dass das Volk vollkommen sporenfrei ist.

Wir bitten deshalb alle, die 2017 nur eine Gemüllprobe abgegeben haben und sich außerhalb der Sperrbezirke befinden, zusätzlich eine Futterkranzprobe zu entnehmen! Nur diese Untersuchung bringt ein sicheres Ergebnis. Die Faulbrut kann noch vor dem Ausbruch erkannt werden und behandelt werden.

Sporen, die jetzt unerkannt bleiben, sind die nächsten Faulbrutausbrüche in ca. 2 Jahren.

Es muss jeder Sporenfall aufgedeckt werden und das geht nur, wenn alle mitarbeiten, auch wenn die Untersuchung noch einmal von jedem selbst getragen werden muss.

Anleitung zur Entnahme der Futterkranzprobe.

 

Eure Bienengesundheitsgruppe im Imkerverein Dresden e.V.

 


 +++ Nützliche Kontaktadressen und Hinweise +++

 

Merkblatt für Jungimker von der Landeshauptstadt DresdenMerkblatt-Imker

 

Bei Fragen zur Probenahme:

Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits-und Veterinärwesen Sachsen
Jägerstraße 8/10
01099 Dresden
poststelle@lua.sms.sachsen.de
Tel.: 0351/8144-0 mit Fr. Dr. Enge verbinden lassen

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Samstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Meldung von Bienenvölkern:

Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
Landeshauptstadt Dresden
Burkersdorfer Weg 18
01189 Dresden
veterinaeramt@dresden.de
Öffnungszeiten

                                                  

Sächsische Tierseuchenkasse
Hauptgeschäftsstelle
Löwenstraße 7a
01099 Dresden
Tel:0351 806080
Fax:351 8060812
E-Mail info@tsk-sachsen.de

 

 

 

                        

 

 

 

 

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Anthophora plumipes – Mit dem Moped durchs Dorf

Anthophora plumipes – Mit dem Moped durchs Dorf

… so könnte man das Verhalten des Männchens der Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes) beschreiben, wenn es im Frühjahr im Garten seine Kreise um lila und blaue Frühblüher zieht.

Wie ein hormongetriebener Teenager, hofft es dabei, Mädchen (sprich: paarungswillige Weibchen) zu treffen. Die ungewöhnlich langen Schmuckfransen an seinen Mittelbeinen erinnern dabei sehr an die Ärmelfransen an einer feschen Lederjacke. Auch sein Flugverhalten läßt an einen motorisierten Halbstarken denken. Wie alle Pelzbienenmännchen fliegt es sehr schnell und mit allerlei Tricks, wie abrupten Stopps und Wendungen. Und wie es sich gehört, wenn man auf Beachtung aus ist, ist es dabei auch noch ordentlich laut.

Die Weibchen der Frühlings-Pelzbiene kommen da schon weit bescheidener daher. Sie sind eher unaufällig braun und erinnern durch ihren gedrungenen Körper und die lange, dichte Behaarung an kleine Hummeln. Doch anders als diese sind auch die Pelzbienenweibchen gekonnte Flugakrobaten, die zum Nektartrinken sogar in der Luft stehen können. Ihre Nester legt Anthophora plumipes gern in altem Gemäuer mit mürbem Kalk- oder Lehmmörtel an.

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