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Trachusa byssina – die Ausnahmebiene

Trachusa byssina – die Ausnahmebiene

Die Große Harzbiene (Trachusa byssinum) passt in kein Schema. Manche Bienenkundler zählen sie zur Gattung der Wollbienen – auffällig schwarz-gelb gezeichneten Bienen, die ihre Brutnester aus weicher Pflanzenwolle bauen. Die Große Harzbiene ist jedoch eher unauffällig rotbraun und weiß behaart; nur die gelbe Gesichtszeichnung des Männchens lässt die enge Verwandtschaft mit den Wollbienen erkennen. Auch beim Nestbau geht sie ganz eigene Wege und baut ihre Brutkammern, ähnlich wie die Blattschneiderbienen, aus Blattstreifen, die aber zusätzlich mit Harz verklebt werden. Die…

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Dresdner Bienen online – Digitaler Bienenstock an der Kreuzschule

Dresdner Bienen online – Digitaler Bienenstock an der Kreuzschule

Als Imker möchte man ja gern eigentlich immer wissen, wie es den Bienen so geht – aber bekanntermaßen mögen die Bienen zu viele Störungen nicht. Der renommierte Bienenforscher Prof. Dr. Jürgen Tautz hat deswegen die Überwachung im Bienenstaat „erfunden“. Er entwickelte gemeinsam mit seinem Team einen High-Tech Bienenstock, der über verschiedene Sensoren,  zwei Kameras und eine Waage, zahlreiche Daten der Bienenstöcke erhebt und gleichzeitig alle 15 Minuten einen Einblick in den Bienenstock per Kamera erlaubt: Prof. Dr. J. Tautz rief…

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Chelostoma rapunculi – Entspannte Ruhe im Männerschlafsaal

Chelostoma rapunculi – Entspannte Ruhe im Männerschlafsaal

Habt Ihr Euch eigentlich schon mal gefragt, wo Wildbienen schlafen? Wildbienenweibchen haben es leicht, sie übernachten meist einfach in den halb fertiggestellten Nestern. Da die Bienenmännchen aber nichts zum Nestbau beitragen, haben diese auch kein Anrecht auf einen geschützten Schlafplatz im Nest. Sie suchen sich dann irgendwelche Ritzen und Spalten, oder schlafen auf Blüten. Da es dort aber wegen des morgendlichen Taus oft sehr feucht ist, haben manche Arten eine spezielle Schlaftechnik entwickelt, bei der sie sich mit den Mundwerkzeugen an…

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Stelis signata – Biene mit düsteren Absichten

Stelis signata – Biene mit düsteren Absichten

In diesem Monat soll es hier um eine weitere Kuckucksbiene gehen, sowie um eine weitere Merkwürdigkeit aus der Welt der Wildbienen. Kuckucksbienen-Weibchen legen ihre Eier in fremde Nester und passen dazu meist einen Moment ab, an dem die Wirtsbiene zum Sammeln ausfliegt. Viele  Kuckucksbienen sind sehr auffällig gefärbt und unterscheiden sich damit deutlich von ihren meist viel unauffälligeren Wirten. Eine Ausnahme sind die Düsterbienen. Entsprechend ihrem deutschen Gattungsnamen handelt es sich bei diesen in den meisten Fällen um unauffällig düster-braun…

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Bombus hortorum – Von Kurz- und Langköpfen

Bombus hortorum – Von Kurz- und Langköpfen

Im Gegensatz zu anderen Wildbienen sind die Hummeln jedem bekannt. Die einzelnen Hummelarten untereinander lassen sich aber häufig nicht einfach unterscheiden, da sie sich stark ähneln. Eine Hilfe kann es hier sein, die Hummeln innerhalb eines Farbschemas zusätzlich anhand körperlicher Merkmale einzuteilen. So unterscheidet man beispielsweise Kurz- und Langkopfhummeln. Kurzkopfhummeln besitzen eine relativ kurze Zunge und besuchen gern flache Blüten, wie die Wiesenhummel, die eine Vorliebe für ungefüllte Rosenblüten hat. Langkopfhummeln wiederum können mit ihrer langen Zunge selbst sehr tiefkelchige…

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Nomada succincta – Kuckuck in schwarz-gelb

Nomada succincta – Kuckuck in schwarz-gelb

Warum eigentlich werden Bienen immer schwarz-gelb dargestellt? Die meisten Arten, so wie auch unsere Honigbiene, sind doch eher braun. Und schwarz-gelb sind ja eher die Wespen. Einige Bienen sind aber tatsächlich schwarz-gelb, so u. a. die Wollbienen (Anthidium) und viele Bienen der Gattung Nomada. Passenderweise tragen diese den deutschen Namen „Wespenbienen“. Bei den Wespenbienen handelt es sich um Kuckucksbienen, also parasitische Arten, die ihre Eier in fremde Nester schmuggeln. Nomadas parasitieren bodennistende Bienenarten, und hier vor allem Sandbienen (Gattung Andrena)….

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