Die Bienen auf der Centrum Galerie Dresden

Die Bienen auf der Centrum Galerie Dresden

Seit 2014 hält die „AG Biene sucht Blüte“ im Imkerverein Dresden e.V., seit 2015 vertreten durch den Jungimker Rico Riedel, auf dem Dach der Centrum-Galerie in der Altstadt in Dresden Honigbienen in einer Warré-Beute. Dies ist ein weiterer öffentlicher Ort, an dem in Dresden Bienen zu finden sind, um auf die problematische Situation dieser für den Menschen so nützlichen Tiere hinzuweisen.

Auch wenn man nicht vermuten würde, dass sich Honigbienen auf einem Dach in der Dresdner Innenstadt wohl fühlen können, so ging es dem einen Volk in den Jahren 2016 und 2017 erstaunlich gut. Vor dem Hintergrund einer naturnahen Bienenhaltung wird nur einmal im Jahr Honig geerntet und im Gegensatz zur konventionellen Bienenhaltung nicht geschleudert, sondern gepresst. Den Bienen wird nur so viel Honig entnommen, dass sie noch ausreichend haben, um gut über den nächsten Winter zu kommen.

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Bienen in der Operette

Bienen in der Operette

Hiermit ist nicht die „Insektenoperette“ von Jaques Offenbach gemeint, obwohl diese gut passen würde: seit Ende Juni 2016 wohnen Bienen im neu gebauten Dresdner Kulturkraftwerk, genauer: auf einem Balkon der Operette. Nach dem Medienrummel zur Übergabe der von STESAD und Züblin gesponserten Beuten hatte sich die Aufregung der „neuen Mitarbeiterinnen“ schnell gelegt. Unter der Anleitung unserer Paten Wolfgang und Susanne Handrick begannen wir mit unseren ersten Schritten in die faszinierende Welt der Bienen.

Motivation zum neuen Hobby war dabei in erster Linie die über viele Jahre als Kleingärtner erlangte Erkenntnis hinsichtlich der Unentbehrlichkeit der Honigbienen wie auch ihrer „wilden“ Verwandten. Gerade letztere waren in den letzten Jahren weniger geworden.

Vorbereitet durch den Neuimkerkurs haben wir uns nach dem Prinzip „learning by doing“ an der Seite der Handricks an die Praxis gewagt. Anfangs führte der Weg noch auf teilweise abenteuerlichen Wegen über die Kraftwerksbaustelle. Mittlerweile ist das Kulturschmuckstück fertig und wir werden zum Bienenbalkon von Mitarbeitern begleitet, die sich zum Teil sehr für die Bienen interessieren und sogar auch mal Hand anlegen.

Wir haben den Schritt zur Imkerei zu keiner Zeit bereut und freuen uns bei jedem Besuch, den wir den friedfertigen Kultur-Bienen abstatten. Das liegt auch der guten Zusammenarbeit mit unseren Paten. Im nächsten Jahr, so die Planung, werden wir zu den bereits vorhandenen Beuten eigene hinzu stellen und somit von Lehrlingen zu Gesellen aufsteigen.

 

Heike & Dirk Wieghardt

 

 

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Die Bienen sind zurück auf dem Kulturpalast

Die Bienen sind zurück auf dem Kulturpalast

Heute war es soweit, die Bienen sind nach der Fertigstellung zurückgekehrt zum Kulturpalast. Drei Völker wurden heute auf der Ostseite des Balkons aufgestellt sowie ein Umweltspäher.

Die Völker wurden so platziert, dass die Kinder diese aus der Kinderbibliothek heraus betrachten können.

Mehr dazu erfahrt ihr später im Bienen-Blog.

 

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Bienenstadt Dresden

Bienenstadt Dresden

Mit 62 Prozent Wald- und Grünfläche ist Dresden eine der grünsten Städte in Europa. Durch die Heide, die Elbwiesen, viele Park- und Grünanlagen, Kleingärten und bepflanzte Balkone kann Dresden den Wild- und Honigbienen hervorragende Möglichkeiten bieten.
Mit dem Umweltamt der Stadt Dresden, dem Imkerverein Dresden e.V., den Städtischen Bibliotheken, der Dresden Information GmbH und der Stadtentwicklungsgesellschaft STESAD GmbH haben sich in den vergangenen Monaten starke Partner aus verschiedenen Bereichen zusammengefunden, um das Projekt „Bienenstadt Dresden“ ins Leben zu rufen. Dabei werden verschiedene Projektziele verfolgt.

Die Initiative „Biene sucht Blüte“ des Imkervereins Dresden e.V. ist seit über einem Jahr Vorreiter für den Schutz der Bienen und kämpft für ein Bewusstsein in den Behörden, Betrieben und in der Bevölkerung der Stadt.
Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Wild- und Honigbienen zu verbessern und die ökologische Honigbienenhaltung zu fördern. Denn die Spezies ist gefährdet: Von den in Sachsen ehemals beheimateten 411 Wildbienenarten sind zwei Drittel vom Aussterben bedroht oder sogar schon ausgestorben. Die Ausbreitung von Monokulturen, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und fehlende Nistmöglichkeiten machen vor allem den Wildbienen zu schaffen.

An verschiedenen prominenten Standorten im städtischen Raum wurden deshalb unter der Obhut des Imkervereins Dresden e.V. Bienenbeuten aufgestellt werden. Diese werden vorwiegend durch Jungimker betreut – eine hervorragende Möglichkeit, wieder mehr junge Menschen an das Imkerwesen heranzuführen.
Die Zahl der Imker ist in Dresden bereits in den letzten Jahren deutlich gestiegen: So zählt der Imkerverein Dresden e.V. gegenwärtig 150 Mitglieder, etwa doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren.
Die erste Bienenbeute wurde 2013 auf einem kleinen begrünten Balkon der STESAD an der Königsbrücker Straße aufgestellt, zwei weitere im April 2014 im Museumsgarten des Deutschen Hygiene-Museums. Im Mai 2014 folgen zwei Bienenbeuten am Kulturpalast Dresden: zunächst auf den Baucontainern, nach Fertigstellung der Bauarbeiten auf dem Balkon des Kulturpalastes und bei der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt.

Auch die Dresden Information unterstützt das Projekt nach Kräften. Der so gewonnene Honig ist als besonders einzigartiges Dresden-Produkt in der Dresden Information an der Frauenkirche und im Hauptbahnhof erhältlich.
Zudem kann man in der Dresden Information an der Frauenkirche mit der Dresdner Bienenweide-Mischung auch Saatgut für den heimischen Balkon oder Garten kaufen und so das Projekt „Bienenstadt Dresden“ nachhaltig unterstützen.
Der Echte Dresdner Bienenhonig und die Dresdner Bienenweide-Mischung sind nicht nur witzige Souvenirs für Touristen; auch die Dresdner können damit aktiv zur Versorgung und zum Schutz der Wild- und Honigbienen beitragen.

Weitere Informationen zur Bienenstadt Dresden gibt es hier:  Bienenstadt Dresden

 

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Dresden blüht auf

Dresden blüht auf

Die Stadt Dresden hat einmal mehr gezeigt, dass sie sich ihrer Verantwortung für die Biodiversität in der Stadt bewußt ist, und zurecht den Titel „Bienenstadt“ trägt.

Nachdem die Dresdner Stadtväter bereits im Juni die Umsetzung unseres Maßnahmenkatologs zum Schutz von Wild- und Honigbienen beschlossen haben, gingen Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen und das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA) nun einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer lebendigen und bunten Stadt, indem sie sich für den Verzicht des Totalherbizids Glyphosat im öffentlichen Grün entschieden haben.

Bereits im letzten Jahr wurde von Seiten des ASA die richtungsweisende Entscheidung getroffen, eine Reihe ausgewählter Grünflächen der Stadt künftig nur noch zweimal im Jahr zu mähen, um die Blütenvielfalt und damit das Nahrungsangebot für eine Vielzahl von Tieren in der Stadt zu erhöhen.

Der Dresdner Imkerverein dankt im Namen der Bienen!

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