Sommerliche Honigernte im Landtag

Sommerliche Honigernte im Landtag

Nun war es doch endlich soweit! Nachdem wir die Honigernte am Landtag wegen Regen um eine Woche verschieben mussten, durften wir uns jetzt umso mehr über die ergiebige Ernte am Mittwoch freuen. Ganz genau wissen wir noch nicht wie viel geerntet wurde, aber Utz Weil, der betreuende Imker,  hatte schon einiges zu heben von den zwei Völkern, die beerntet wurden. Es sei sogar mehr Honig als letztes Jahr, obwohl von dem einen Volk noch nicht mal alle Rähmchen geerntet worden sind, da einige noch nicht voll waren. Gemeinsam trugen die vier Völker in Frühjahrs- und Sommertracht insgesamt 74 kg Honig ein.

Nachdem den Bienen nun ihr kostbares,flüssiges Gold entnommen wurde, gaben wir ihnen Zuckerwasser im Tausch zurück. Selbstverständlich wird den Bienen aus Respekt vor ihrer harten Arbeit der im Brutraum gesammelte Honig überlassen und nicht geerntet.

 

 

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Die Chemie der Bienen wird an der TU Dresden erforscht

Die Chemie der Bienen wird an der TU Dresden erforscht

Der IV DD arbeitet nicht nur intensiv mit Imkern zusammen, sondern wirkt auch bei der lokalen wissenschaftlichen Forschung an der TU Dresden mit. So untersucht die Professur
für Spezielle Lebensmittelchemie und Lebensmittelproduktion (Leiter Prof. Dr. Karl Speer) unter anderem die chemische Zusammensetzung von Honig und anderen Bienenprodukten.
So lässt sich zum Beispiel der hochpreisige Manuka-Honig durch seine einzigartige chemische Zusammensetzung vom pollenidentischen Kanuka-Honig unterscheiden. Des
Weiteren werden aber auch bereits einheimische Sortenhonige einer chemischen Analyse unterzogen, um die Honigsorte nicht nur anhand der Pollen zu klassifizieren.
Dazu stehen derzeit Beuten auf dem Dach der TU Dresden und im Forstbotanischen Garten in Tharandt, an denen regelmäßig Proben entnommen werden. So erwies sich der erste im
Juni geerntete Honig vom Dach der TU Dresden aufgrund der chemischen Analyse nahezu vollständig als Lindenhonig.
Meine Aufgabe als Bufdi ist es, dem Team von Doktorandinnen und Diplomandinnen bei der Probenbeschaffung zu helfen, aber vor allem die Bienenvölker zu betreuen.

 

Standort aud dem Dach der TU Dresden
Standort im Fortbotanischen Garten Tharandt
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Verregneter Sommer?

Verregneter Sommer?

An diesem regnerischen Freitag, habe ich die kurzen Pausen genutzt um das Volk im Umweltspäher durchzuschauen. Die Bienen waren sichtlich unruhig aber nicht aggressiv. Ob das am Wetter lag oder an den paar umherschweifenden Wespen, die die Beute nach anfallendem Aas (sprich: tote Bienen) umkreisten?! Zum Räubern schien es ihnen aber doch zu nass. Trotz des miesen Wetters war am Flugloch des Umweltspähers komischerweise mehr los als bei den anderen drei Völkern.

Im Volkes Inneren hatte sich nicht allzusehr verändert zu letzter Woche, außer dass es aussah als ob mehr frische Brut und Nektareinlagerungen jetzt vorhanden waren, aber immer noch recht wenig Pollen, und dieser auch nur auf zwei Waben.

Die “volleren” Brutwaben kamen mir etwas sehr “löchrig” vor (siehe Bildanhang). Ob da wohl alles in Ordnung ist? Als Anfänger finde ich es schwer so etwas einzuschätzen, da manche Bücher ja davor warnen. Den Milbenfall habe ich auch ermittelt (62 Milben nach 8 Tagen) und eine Schale Thymol ins Innere gegeben.

Nach soviel Anstrengung und Ärgerei für die Bienen, gab’s dann aber noch 3 kg Zuckerwasser zum versüßen. Jetzt können sich’s die Bienen erstmal wieder gemütlich machen…..bis zur nächsten Woche.

 

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Varroabehandlung bei den STESAD Bienen

Varroabehandlung bei den STESAD Bienen

Beim Besuch der STESAD Bienen letzte Woche waren Kathrin Sobe und ich doch leicht überrascht über die vier fast vollen Honigwaben im Honigraum. Laut der Stockwaage (auch im Internet unter https://app.wolf-waagen.de/public/report/scale/XGNL2R#XGNL2R/s/1502143200000/e/1502747999999 zu beobachten) hatte das Volk rund 50g pro Tag “abgenommen”, wir nahmen also an, dass die Bienen kaum noch Honig hätten.

Im Mittelpunkt unseres Besuches stand aber die Varroabehandlung mit der wir jetzt auch begonnen haben. Wir benutzen Ameisensäure im Nassenheider Verdunster (Professional) Und probieren diesmal eine neuen Methode aus. Die Ameisensäure wird über zwei Wochen lang verdunsten, danach wird für zwei Wochen gefüttert (also ein Monat insgesamt). Dies wird dann noch zweimal wiederholt, also insgesamt wird dreimal, abwechselnd behandelt und eingefüttert über drei Monate lang.

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STESAD Bienen sammeln eifrig in den Sommer hinein

STESAD Bienen sammeln eifrig in den Sommer hinein

Der letzte Besuch bei den STESAD Bienen am 21.07.2017 hat gezeigt, dass die Bienen nun immer mehr Honig in der oberen Zarge, der Honigzarge, einlagern. Vor einer Woche hatten sie schon angefangen die Wachsmittelwände auszubauen, d.h. nach den vorgegebenen Wabenmuster mit Wachs die Zellen zu formen, in denen dann der Honig gelagert wird oder, wie in der Brutzarge, Eier gelegt werden und die Brut herangezogen wird.

Trotz der langsam wachsenden Honigvorräte ist die Honigernte noch nicht sicher, dafür sind momentan die Vorräte noch zu gering. Das STESAD Bienenvolk entstammt aus einem sogenannten Ableger, d.h. es ist ein Tochtervolk, dessen Muttervolk Brutwaben sammt Ammen-Bienen entnommen wurden und diese sich eine neue Jungkönigin herangezogen haben. Solche “neuen” Völker brauchen im ersten Jahr oft etwas Zeit um in Gang zu kommen und die Beute mit Waben auszubauen. Dafür wird natuerlich sehr viel Wachs benötigt, den die Bienen herstellen müssen und dazu brauchen sie den Honig als Energiequelle. Man sagt auch, dass die Bienen pro 1kg Wachs 10kg Honig brauchen.

 

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Neues von den Landtags-Bienen

Neues von den Landtags-Bienen

Nachdem Mitte Juni der Höhepunkt des Bienenjahres war, geht dieses nun langsam zu Ende auch am Landtag. Die Bienenvölker bereiten sich langsam auf den Winter zu indem die Königin nun immer weniger Eier legt und das Bienenvolk somit schrumpft. Allerdings wird weiterhin fleißig Nektar gesammelt, womit die Sommerernte nun bevorsteht (die Frühjahrsernte war ja leider nicht so ergiebig, wegen der kalten und nassen Wetterlage).

Die warmen Sommertage machten sich auch in einigen Bienenvölkern am Landtag  bemerkbar, deren Honigräume gut gefüllt sind und demnächst geerntet und geschleudert werden.

 

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Die Rückkehr der ‘Dunklen’

Die Rückkehr der ‘Dunklen’

Für alle die, die es verpasst haben, der gestrige Artikel in der Sächsischen Zeitung zur Dunklen Biene (Apis mellifera mellifera) mit Jan Gutzeit, dem ersten Vorsitzenden vom ‘Landesverband Dunkle Biene Sachsen’ ( LVDBS, in Gründung), Arne Eckert, Zeidler und Präsident von der ‘Internationalen Zeidler Gemeinschaft’  und mir selbst als Schatzmeisterin vom LVDBS und Mitglied der Zeidlergemeinschaft:

Hier gehts zum Artikel in der Sächsischen Zeitung

 

Viel Spaß beim Lesen 🙂

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Wie gehts denn eigentlich den STESAD Bienen?

Wie gehts denn eigentlich den STESAD Bienen?

Gut entwickelt hat sich der Abbleger! Nachdem wir anfangs noch Sorge hatten, da wir bei der ersten Kontrolluntersuchung weder Jungkönigin noch Eier sahen, hat sich nun aber, fast 2 Monate später, ein richtiges Völkchen gebildet und die beute gut ausgebaut. Nur noch 2 unausgebaute Rähmchen mit Mittelwänden aus Wachs stehen den Arbeiterinnen in der Brutzarge (unterer Kasten) zur Verfügung.

Um einen gleichmäßigen Bau voranzutreiben und die Königin zum legen zu animieren, haben wir ein solches Rähmchen zwischen zwei mit Brut versehenen Rähmchen gehangen. Die Arbeiterinnen werden dort nun eiligst Zellen bauen und die Königin hat es nicht mehr so weit um dort Eier zu legen und da sie ansonsten über eine volle Wabe mit Honig klettern müsste, um an die freien, neu gebauten Zellen zum Eier legen zu gelangen. Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass die Königin dazu wenig Muße hat. Wenn aber keine Eier in den Zellen sind, füllen die Arbeiterinnen diese fleißig mit Nektar und nehmen somit den Brutplatz ein.

Kathrin hat daher auch eine Honigzarge eine Woche zuvor zugefügt. Allerdings schien es den meisten Arbeiterinnen wohl doch noch zu sehr im Brutraum zu gefallen, da sie dort weiterhin den größten Teil des Honig einlagern und nur wenig im neuen Honigraum.

Die meisten Haupt- und Großtrachten sind zwar nun schon vorbei (z.B. Raps in der Landwirtschaft, Robinie und Sommerlinde in der Stadt), dennoch können die Bienen im Juli noch so einiges finden wie zum Beispiel die Winterlinde (Tilia cordata), Edelkastanie (Castanea sativa) und den Bienenbaum (Euodia spp.) in der Stadt, sowie die Luzerne (Medicago varia), Rotklee (Trifolium pratense), Buchweizen (Fagopyrum esculentum) und Sonnenblume (Helianthus annus).

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Kulturpalast 6. Juli 2017 Einzug der Palast-Bienen

Kulturpalast 6. Juli 2017 Einzug der Palast-Bienen

Letzten Donnerstag war es nun endlich soweit; die Palast-Bienen durften wieder ihren Platz auf dem Kulturpalast einnehmen. Insgesamt 4 Völker stehen jetzt auf dem Ost-Balkon direkt vor den Fenstern der Kinderbibliothek und überschauen den Altmarkt. Drei der Völker sind weiterhin in normalen Zander Beuten untergebracht. Ein weiteres Volk behaust seit Anfang Juni den “Umweltspäher”, eine modifizierte Mess-Beute, welche einem Forschungsprojekt von Prof. Dr. Randolf Menzel von der FU Berlin untersteht.

Besonders viel Glück hatte eine Kindergartengruppe, die das Spektakel hautnah beobachten konnte und sich nebenbei vom zahlreichen Angebot der Bienenbücher begeistern ließen. Über den Einzug wurde auch in der Sächsischen Zeitung (http://www.sz-online.de/nachrichten/die-palastbienen-sind-zurueck-3721800.html) und im Sachsen Fernsehen berichtet (https://www.sachsen-fernsehen.de/tag/umweltspaeher/). „

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Neues von den Landtags-Bienen

Neues von den Landtags-Bienen

Anders als noch vor ein paar Wochen, als die Bienen durch die kühle Witterung im April und Mai zu Stubenarrest gezwungen waren, kann man jetzt Anfang Juni einen eifrigen Flug- und Sammelbetrieb am Flugloch beobachten. Obwohl man nun dadurch erwarten könnte, dass bald die erste Honigernte (Frühjahrstracht) bevorsteht, ist doch nicht alles so wie es im Lehrbuch steht.

Das liegt unter anderem daran, dass in manchen der Völker der Honig nicht in den dafür vorgesehenen Honigräumen eingelagert wird, sondern in der unteren Zarge, wo sich auch die Brut befindet und die Rähmchen somit für das Schleudern unbrauchbar sind.

Außerdem wurde das größte und stärkste Volk “geteilt” (es wurde ein sogenannter “Ableger” gemacht) um damit unkontrolliertes Schwärmen zu verhindern und dadurch den potenziellen Verlust eines neuen Volkes, denn wer würde denn unseren Schwarm am Landtag einfangen? Nun stehen also insgesamt vier Völker am Landtag.

Bei einem weiteren Volk konnten wir anfangs weder die Königin, noch “Stifte” (Eier) ausfindig machen, stattdessen nur Honigeinlagerungen. Utz hat dann die markierte Königin tot vor dem Flugloch entdeckt. Sie wurde erst kurze Zeit vorher dem Volk zugesetzt, aber augenscheinlich nicht von den Arbeiterinnen angenommen. Nun ist die Hoffnung groß, dass das Volk sich einen neue, eigene Königin zieht.

 

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