Benno Delenk

Benno Delenk

 

IV-DD:Wie lange imkerst Du schon und wie viele Völker hast Du?

Ich imkere seit 1983 und im Moment habe ich 6 Völker in Dadant – Magazinen.

IV-DD: Wie bist Du zur Imkerei gekommen?

Mein Großvater, mein Onkel und mein Schwiegervater hatten Bienen in Dörfern meiner Lausitzer Heimat. Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, in Dresden Bienen zu halten. Nachdem aber ein Arbeitskollege Bienen von seinem Vater übernommen hatte, habe auch ich Feuer gefangen und mit der Imkerei angefangen – zunächst im eigenen Hausgarten, ab 1984 dann in einem Kleingarten.

IV-DD: Wo kann man deinen Honig kaufen?

Meinen Honig verkaufe ich am eigenen Haus. Außer einem Verkaufsstand im Haus habe ich vor der Haustür ein Selbstbedienungsregal mit einer Kasse des Vertrauens aufgestellt. Hier wird der meiste Honig abgesetzt. Es wird immer ehrlich bezahlt.

IV-DD: Du hast Deine Imkerei auf Dadant-Magazine umgestellt. Warum?

Anlaß ist die Faulbrutsituation in Dresden und ganz Sachsen. Die Fachvorträge zu den Problemen und zum Aufwand bei der Sanierung haben mich davon überzeugt, dass eine ordentliche Sanierung mit vertretbarem Aufwand nur bei Magazinen möglich ist. Daher habe ich meine alten Hinterbehandlungsbeuten verschrottet. Außerdem habe ich mit Interesse die Veröffentlichungen zum angepassten Brutraum verfolgt und entschieden, zukünftig mit dieser Betriebsweise im Dadant-Magazin nach Bruder Adam zu arbeiten.

IV DD: Du imkerst seit über 30 Jahren, vorwiegend in Hinterbehandlungsbeuten. Ist Dir die Betriebsweise nicht ans Herz gewachsen?

Etwas schon, da sie ja auch einige Vorteile hat. Aber ich wollte trotz meines Alters gern etwas Neues ausprobieren. Dabei wollte ich nur noch mit einem Brutraum arbeiten.

IV DD: Wo hast Du Deine neuen Magazine aufgestellt?

Auch wieder im Bienenhaus – bei gleichzeitiger Reduzierung der Völkerzahl. Dazu habe ich Einiges baulich angepasst, was die Arbeit erleichtert. Die Vorteile des Bienenhauses möchte ich nicht missen. Ich kann aber auch noch einige Beuten im Freien aufstellen.

IV DD: Welche Erfahrungen hast Du mit der neuen Betriebsweise gemacht?

Von Erfahrungen kann noch nicht die Rede sein. Dazu muss ich 2 bis 3 Jahre damit arbeiten. Soviel kann ich aber schon sagen: Ich habe wesentlich weniger Arbeit – und Vieles ist einfacher.

IV DD: Danke für das Interview. Wir wünschen Dir weiterhin viel Freude mit Deinen Bienen und angenehmes Arbeiten mit dem angepassten Brutraum!

 

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Stockwaage

Stockwaage

Die Bienenstockwaage ist eine Waage mit zusätzlichen Sensoren für Temperatur und Niederschlag. Das Bienenvolk steht auf der Waage in einer Magazinbeute. Die Messdaten werden zusammengefasst und einmal pro Stunde an den zugehörigen Server gesendet. Durch die kontinuierliche Beobachtung können Informationen über den Zustand des Bienenvolks gesammelt werden. Die Diagramme dienen dem Vergleich der Messdaten über die Zeit.

Wir nehmen mit der Waage an der Waagstockbeobachtung des Landesverbands der Sächsischen Imker teil: http://www.sachsenimker.de/beobachtungen.html. Die Waage heißt Dresden I. Auf der Beobachter-Webseite gibt es unter anderem eine Übersicht mit allen Standorten der Waagen in Sachsen. Zusätzlich wird ein Monatsbericht aller Beobachter veröffentlicht. Hier werden u.a. die Besonderheiten des Monats festgehalten, die die Entwicklung des Bienenvolks beeinflussen.

Besonders interessant ist der Gewichtszuwachs des Bienenvolks nach der Winterzeit, also ca. ab März. In diesem Zeitraum steigt die Menge an Brut an. Mit der wachsenden Zahl an Bienen (bis ca. 60000) wird auch mehr Honig eingetragen. Diese unglaubliche Leistung wird durch die Waage deutlich sichtbar. Desweiteren ist die Beobachtung in der Schwarmzeit im Frühsommer interessant. Hier kann es zum leider ungewollten Abgehen eines Bienenschwarms kommen, wenn die alte Königin mit einem Teil der Bienen die Beute verlässt.

Danke an Imkerfreundin Katrhin für den Text!

 

 

 

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Bienenvölker gestohlen

Bienenvölker gestohlen

In der Zeit zwischen 11.3. und 9.4.17 wurden zwei Bienenvölker von einem Stand in der Nähe von Kreischa gestohlen. Es handelt sich um ein Volk auf Deutsch Normalmaß in einer Zarge vom „Beutenbauer“ und ein Volk auf Zanderdadant in zwei Flachzargen, einschl. Boden, Wachstuch, Innen- und Blechdeckel. Die Beutenteile und Rahmen sind mit dem Brandzeichen „SCHLOTTER“ versehen. Falls Sie außerhalb der Imkerei Heinrichsgarten ein Teil mit einem Brandzeichen zu sehen bekommen, ist es in jedem Fall unrechtmäßig erworben.

Hinweise nehmen wir gern entgegen oder imkerei@heinrichsgarten.de. Danke!

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Erwachen am Landtag in Dresden

Erwachen am Landtag in Dresden

Der Frühling scheint nun wirklich auch in Dresden angekommen zu sein. Davon konnten auch Tino und ich uns überzeugen. Beim Besuch am Sächsischen Landtag wurden wir von den ersten Arbeiterinnen der drei dort ansässigen Völker begrüßt. Ein kurzer Blick in die Beuten ließ den Anschein erwecken, dass alle drei Völker gut über den Winter gekommen sind, allerdings muss das erst der betreuende Imker bestätigen.

Unser Besuch galt aber weniger den Bienen an sich, sondern Herrn Klatte und Frau Ciesluk, von der Presseabteilung am Sächsischen Landtag. Unser gemeinsames Hauptthema betraf die zukünftigen Möglichkeiten, wie man den Abgeordneten ihre unmittelbaren Nachbarn näher bringen kann. Dies könnte zum Beispiel durch einen “Bienenschnupperkurs” geschehen, bei dem interessierte Abgeordnete einen Blick in die Beuten werfen (natürlich zusammen mit dem betreuenden Imker) um die wichtigen Bestäuber von nebenan besser kennen und verstehen zu lernen. Weiterhin gibt es die Überlegungen, einen Infostand zur Sächsischen Imkerei am Tag der offenen Tür am Landtag bereit zu stellen und einen Fachvortrag über Bienen für Abgeordnete, Imker und Interessierte zu organisieren.
Als Bundesfreiwillige des Dresdner Imkervereins unterstütze ich den Landtag mit kurzen Neuigkeiten zu den dort lebenden Honigbienen, sowie generelle Themen rund um die Biene im Verlauf des Jahres.

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Die Faulbrut in Dresden: Zusammenfassung der Veranstaltung

Die Faulbrut in Dresden: Zusammenfassung der Veranstaltung

Im Anschluss ist eine Zusammenfassung der Informationsveranstaltung des Veterinäramtes Dresden zum Thema Faulbrut zu lesen. Vielen Dank an Imkerfreund Konrad Geipel für die Zusendung der Zusammenfassung.

 

  • Dresden ist ein gefährdeter Bezirk mit zur Zeit 6 angezeigten Sperrbezirken
  • Festlegung: Abgabe von Gemüllproben als Sammelprobe von max. 6 Völkern in verschließbaren Gefäßen beim LUA (Jägerstraße, Dresden). Sind die Gemüllproben positiv, werden Futterkranzproben notwendig
  • Einigkeit bestand darin, dass vor einer Kunstschwarmsanierung erst einige Brutsätze geschlüpft sein müssen. Im Prinzip folglich zum Zeitpunkt der Obstblüte.
  • Sanierung: Keine Eigeninitiative bei der Sanierung! Die Art der Durchführung wird vom Veterinäramt festgelegt. Es werden Sanierungstrupps mit berufenen BSV gebildet
  • Sanktionen: Sind möglich, bis 30.000€!

Im Anschluß wurden von Frau Dr. Enge (LUA) anschaulich die Erreger, ihre Erkennung und Klinik bzw. die Methoden der Diagnostik erläutert.

Übereinstimmend wurde betont, es gibt keine Schulzuweisung, jeder kann betroffen sein.

 

Während und nach der Sanierung empfiehlt Imkerfreund Konrad ich die Böden der Magazinbeuten fest mit der Stellfläche beziehungsweise dem Unterbau von innen zu verschrauben.

 

 

Appell:
Achtet auf Nachbarimker und haltet sie zur Meldepflicht an!
Die Meldepflicht ist kostenlos!

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Neujahrsbrief

Neujahrsbrief

Wohl geborgen in der Traube sitzen die Immen. Der fürsorgliche Bienenvater hat im August mäßig bebrütete Waben mit einem schönen Futterkranz ins Zentrum des Wabenwerks gehängt. Die Nymphhäutchen an den Zellwänden sind im Winter schön kuschelig für die Bienen.
Hier in der Weingegend hat er zusätzlich zum schönen Kranz sechzehn bis achtzehn Kilo Futter gegeben, so dass die Traube rings von einer Futterglocke umgeben ist.
Die eingeschränkte Brutpflege im Spätsommer und Frühherbst ist eine lebens-verlängernte Erfindung der Evolution und wird gebraucht. Wobei, eingeschränkte Brutpflege ist immer Lebensverlängernt (Prof. Ruttner).

Gegenüber den Literaturangaben (DBJ) hatten wir Dresdner Imker eine gute Ernte und wer nicht allzu gierig ist kann eigentlich zufrieden sein.

2017, das Neue Bienenjahr ist schon im vollen Gange, WAS bringt es UNS?
FAULBRUT ist aktuell im Dresdner Stadtgebiet.

Obwohl sich Schuldzuweisungen verbieten, sehe ich selbst einen gewissen unbedarften Umgang mit Bienen. Überwiegend durch unorganisierte Bienenhalter.
Bienen unbekannter Herkunft, in einer „Kiste“ auf dem Balkon gehalten, sind NICHT förderlich für die Imkerschaft, besonders wenn keine Brutkontrolle erfolgt, keine Futterkranzprobe geprüft und die Meldepflicht ignoriert wird.

Wer das unterstützt erweist der Umwelt, den Imkern und vor allem den Bienen einen Bärendienst. Hier gilt, gut gemeint ist nicht gut gemacht.

FAULBRUT: Die Durchführung ihrer Bekämpfung ist allein die Entscheidung des Amtstierarztes. Hier gilt für jeden Betroffenen und jeden Nachbarimker: halbschwanger gibt es nicht. Festgestellte Sporen sind die Krankheit ohne klinischen Befund, es muss saniert werden. Der klinische Befund bei der Brut, ist DIE Infektionsquelle. Meldepflicht an den Amtstierarzt schon beim Verdacht. Die Anweisung des Tierarztes und seiner Beauftragten sind durchzuführen und exakt einzuhalten.

Bei dieser Pandemie sind Sanierungstrupps sicher sinnvoll. Die Vereinsmitglieder müssen jetzt zusammen stehen und auch bei nicht organisiertem Bienenhaltern helfen und ihr Wissen einbringen.
Auf alle Fälle dürfen Betroffene nicht allein gelassen und nur von Einzelpersonen betreut werden. Diese teilweise Existenz bedrohende Krankheit müssen wir als Chance für unser Vereinsleben betrachten und danach handeln.

Alles Gute für 2017

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Katrin Sobe

Katrin Sobe

stesad

IV-DD: Hallo Katrin, sag mal, wie lange imkerst Du schon und wie viele Völker hast Du?

Aktiv habe ich mit der Imkerei im Jahr 2013 angefangen und beherberge aktuell 8 Völker. Bevor ich mit den Bienen angefangen habe, war ich zwei Jahre im Imkerverein Berlin-Zehlendorf. Dort konnte ich vielen Imkern über die Schulter schauen und habe dabei gemerkt, dass die anfängliche Begeisterung für die Bienen in Euphorie umschlägt und ich unbedingt eigene Völker brauche.
IV-DD: Und wie genau bist Du zur Imkerei gekommen?
Das Interesse für Bienen, Imkerei und die große Frage „Woher kommt eigentlich mein Honig“ hat mich schon immer beschäftigt. Dann habe ich in Berlin beim Honig kaufen mit dem Imker Emil Bekanntschaft geschlossen und dieser hat mich direkt zum Imkerverein weitergeleitet.
IV-DD: Wo stehen Deine Bienenvölker?
Sieben Bienenvölker stehen in meinem Kleingarten in Dresden-Strehlen und sammeln neben der allgemeinen Kleingartenmischung auch im Gebiet vom großen Garten mit den schönen großen Baumtrachten.
Ein weiteres Volk steht als Projekt-Volk, gemeinsam mit der Stesad, in Dresden-Neustadt auf einem Balkon des Stesad-Bürohauses. Der Honig dort ist im Vergleich zum Honig in Strehlen immer leicht unterschiedlich. Die Stesad kauft den Honig zum Teil zurück und verteilt diesen als Werbegeschenk.
IV-DD: Wie imkerst Du? Machst Du etwas anders als andere Imker?
Meine Bienen wohnen in Beuten vom Typ-Zandermaß. Im Jahr 2016 habe ich erste Versuche mit Zadant, einer Mischung aus Dadant und Zander, gemacht. Ich möchte die Bienen so weit möglich naturnah und mit eigenem Honig als Wintervorrat halten. Das ist mir bisher noch nicht ganz gelungen, aber ich arbeite mich an diese Haltung heran. Es ist aus meiner Sicht nicht fair als Mensch die guten Inhaltsstoffe des Honigs zu nutzen und gleichzeitig den Bienen künstliches Ersatzfutter zu geben.
Als Nebenprojekt zu den Bienen bei der Stesad mache ich seit einem Jahr bei den Beobachtungen des sächsischen Landesverbands der Imker mit. Die Stesad hat den Imkerverein mit dem Kauf einer sogenannten Stockwaage unterstützt. Diese sendet regelmäßig Informationen zu Gewicht, Temperatur und Niederschlag zu einem Server. Aus diesen automatischen Messdaten und Monatsprotokollen der Imker kann über Jahre die Völkerentwicklung in Sachsen dokumentiert werden. Zu sehen gibt es die tagesaktuellen Daten hier:
IV-DD: Wieviel Honig erntest Du im Durchschnitt pro Volk und Jahr? Und wo kann man Deinen Honig kaufen?
Meine Honigernten schwanken sehr stark und liegen zwischen 15 und 60 kg pro Volk. Wenn alle Völker mit Ihrem eigenen Honig als Futtervorrat überwintern, werde ich die Ernte weiter zurückstellen.
Meinen Honig verkaufe ich an Freunde und Bekannte. Außerdem bekommt meine Gemüsehändlerin Honiggläser zum Weiterverkauf auf dem Wochenmarkt. Und nach ihren Rückmeldungen schmeckt den Leuten, was die Bienen gesammelt haben.
IV-DD: Vielen Dank für das kurze Interview. Wir wünschen noch viel Freude an den Bienen und viele spannende Erkenntnisse.
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Informationen zur Amerikanischen Faulbrut in Dresden

Informationen zur Amerikanischen Faulbrut in Dresden

Bitte beachten, folgende Sperrbezirke sind in Dresden aktuell:

Dresden-Briesnitz,
Dresden-Trachenberge,
Dresden-Stetzsch,
Dresden-Loschwitz (ersetzt den Sperrbezirk Dresden-Bühlau/Weißer Hirsch)
Gompitz
Steinbach

Wie ist das weitere Vorgehen:

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände sind umgehend auf Faulbrut zu untersuchen!
  2. Alle Imker im Sperrgebiet melden sich unverzüglich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (0351 408 05 11)
  3. Bienenstände aus den Sperrbezirken dürfen nicht entfernt werden. Dies gilt ebenso für lebende oder tote Bienen, Bienenwohnungen, Honig, Futtervorräte, Waben usw.
  4. Es dürfen keine anderen Bienenvölker in den Sperrbezirk gebracht werden.

Alle weiteren Informationen können der Webseite des Veterinäramtes entnommen werden: Veterinäramt Dresden

 

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Christian Dreßler

Christian Dreßler

christiandressler

 

IV-DD: Hallo Christian, Du bist ja auf ganz besonderem Wege zu den Bienen gekommen. Wo hast du deine Völker stehen?

Meine Bienchen stehen in Sobrigau an der Stelle wo schon die Bienen meines Ururgroßvaters standen.

IV-DD: Und wie bist du dazu gekommen?

Als ich klein war (sieben Jahre alt) und mein Opa sich langsam nicht mehr um seine Bienchen kümmern konnte, nahm mein Vater die Hinterbehandlungskisten zu sich und befasste sich mit der Thematik Biene. Ich schaute meinem Papa dabei immer über die Schulter und entwickelte dabei auch selbst Interesse. Mit der Zeit verlor ich allerdings meinen Enthusiasmus, da sich mein Vater gegen Neuerungen und Modernisierungen wehrte. Als mein Vater 2014 an Krebs erkrankte musste ich mich zügig und während meines Studiums zum Mechatroniker, dennoch um die Tierchen kümmern. Bislang hatte ich immer mal Kleinigkeiten für meinen Vater für die Bienen gebaut oder repariert. Auf dem Sterbebett musste ich meinem Vater versprechen mich um die Süßen zu kümmern.

IV-DD: Hat dir dein Vater noch mehr berichtet?

Er meinte in einem vertraulichen Gespräch ich solle im Keller nach einer Münze suchen – da sei noch was für mich. Ich schenkte dem wenig Beachtung, da sein Krankheitszustand zu diesem Zeitpunkt schon weit fortgeschritten war. Im Herbst 2015 als das Bienenjahr für die Bienen und meinen Vater zu ende ging, begann ich im Keller aufzuräumen. Ich fand in einem alten Buch, als Lesezeichen auf eine Zeitung geklebt, eine Urkunde aus dem Jahr 1876. Sie ehrte meinen Ururgroßvater bezüglich der Bienenzucht. Ausgestellt war sie vom Bienenwirschaftlichen Bezirksverein von Dresden und Umgegend. Mir war bekannt, dass meine Vorfahren alle Bienen hielten, aber das war nun etwas neu für mich. In Folge dieses Fundes suchte ich im Internet nach einem solchen Verein. Nach kurzer Suche auf der Internetseite des Vereins im Bereich Historisches fand ich die Übereinstimmung im Namen des Vereines und dem Gründungsjahr. Kurz darauf besuchte ich eine Vereinssitzung und trat ein.

IV-DD: Hast du vielleicht noch mehr im Keller entdeckt wovon du uns berichten möchtest?

Im darauffolgendem Winter beschäftigte ich mich mit der Imkergeschichte meiner Familie und fand auch noch die besagte dazugehörige Medaille aus Silber.

IV-DD: Wie imkerst du heute?

Nun habe ich meine Imkerei fast komplett modernisiert und auf Zander Magazine umgestellt. Das Meiste versuche ich immer selber zu bauen. Von der Bienenwohnung bis zur Schleuder setze ich mir keine Grenzen. Im Sommer 2016 beschloss ich auf Grund meiner Recherche über meinen Ururgroßvater, in seine Fußstapfen zu treten und begann mit der Zucht. Wer also Interesse an Geschichte, Bienen oder Königinnen hat, kann sich gern bei mir melden.

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Achtung: verfälschtes Wachs in Umlauf

Achtung: verfälschtes Wachs in Umlauf

Der Deutsche Imkerbund e.V. hat heute darüber informiert, dass verfälschtes Wachs in Umlauf ist. Bis jetzt ist unklar, um welche Verunreinigungen es sich genau handelt.

Die betroffenen Mittelwände sollen untypisch riechen und auch haptisch untypisch sein.

Der Deutsche Imkernd bittet darum, dass die auftretende Fälle unbedingt gemeldet werden, damit der Produzent ermittelt werden kann. Zudem sollen die Waben auf keinen Fall in den Wachskreislauf eingebracht werden!

 

Falls Sie entsprechende Beobachtungen gemacht haben, melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail Adresse: wachsproblem@online.de (mit Angaben zum Sachverhalt, Kaufdatum, Fachhändler usw.)

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