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Imkern in der Praxis mit Toni 2023

Auch 2023 bietet Imkerfreund Toni Kaden wieder Grund- sowie Fortgeschrittenenkurse an.

Dabei geht es vielmehr darum, praktisches Wissen zu erlagen und/oder bereits erlebtes an den Honigbienen zu besprechen und auszuwerten.

Der Kurs richtet sich im Grundkurs an komplette Neueinsteiger, sowie an Neulinge in der Haltung der Honigbiene. Der Fortgeschrittenenkurs erlaubt einen Blick über den Tellerrand und sieht sich als Erfahrungsaustausch mit Kommentaren von Toni und angeregten Diskussionen in der Gruppe.

Vermittelt werden Basics zu Haltung und zur erfolgreichen Honigernte. Ein großer Themenkomplex in beiden Kursformaten, ist das Erkennen und Behandeln von Bienenkrankheiten.

Folgende Kurse mit Terminen stehen zu Wahl:

GrundKurs 1 GrundKurs2 FortgeschrittenenKurs1 FortgeschrittenenKurs2
1 01.04.2023 02.04.2023 13.05.2023 14.05.2023
2 06.05.2023 07.05.2023 17.06.2023 18.06.2023
3 03.06.2023 04.06.2023 08.07.2023 09.07.2023
4 01.07.2023 02.07.2023 26.08.2023 27.08.2023
5 19.08.2023 20.08.2023
6 23.03.2024!! 24.03.2024!!

Die Kurse sind in sich geschlossen und finden in dem angebotenen Zusammenhang statt, also an den 6 bzw. 4 Terminen.

Der Kurs findet bei jeden Wetter statt und am Bienenstand in Pieschen, begrenzt ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen pro Kurs. Also, schnelles anmelden sichert gute Plätze.

Kursbeginn ist immer 10:00 und geht meist so 4h oder bis auch der letzte seine Fragen stellen konnte.

Anmeldungen gern an Imkerfreund Toni direkt, unter: kaden@imkerverein-dresden.de




Video – Christiane Düttmann zu Gast beim Landesverband Sächsischer Buckfastimker e.V. [ 04.02.2022 ]

Bienenhaltung in Nicaragua – Arbeit mit afrikanisierten Honigbienen




Video – Unser Ehrenvorsitzender Rolf Schülbe [ 03.02.2022 ]

Frühjahrsentwicklung der geschiedeten Völker, Arbeiten am Bienenvolk





Video – Dr. Paul Siefert zu Gast beim Landesverband Sächsischer Buckfastimker e.V. [ 02.02.2022 ]

Die Bienenentwicklung unter der Lupe: Videos und Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk




Video – Jürgen Binder zu Gast beim Landesverband Sächsischer Buckfastimker e.V. [ 28.03.2021 ]




Lehrpfad: Nr. 7 – Wildbienen im Botanischen Garten

Im Botanischen Garten Dresden lebten 2003 mehr als 100 Wildbienenarten. Was für eine beeindruckende Vielfalt!

Viele Wildbienen ziehen ihre Jungtiere in Niströhren auf, die sie in den Boden graben. Einige bauen ihre Kinderstuben in den Insektennisthilfen (manchmal auch „Bienenhotels“ genannt), die hier angeboten werden. Zu den Arten, die davon besonders profitieren, gehören die Gehörnte und die Rote Mauerbiene: Beide Arten nehmen gern Hohlräume von Insektenhotels als künstliche Nisthilfe an. Die hintereinander liegenden Brutzellen ihrer Nester bauen sie aus lehmiger Erde. Meist wachsen in den hinteren Zellen Weibchen, in den vorderen Männchen heran. Die Kinderstube der Mauerbienen erkennt man leicht an ihrem Lehmverschluss. Die Rote Mauerbiene passt schon in Röhren ab 5 mm Innendurchmesser. Ihre Nestverschlüsse sind meist etwas gröber und schlampiger ausgeführt als die der etwas größeren Gehörnten Mauerbiene. Besonders die Rote Mauerbiene gilt als effektive Bestäuberin von Obstbäumen. Sie übertrifft dabei sogar die Honigbiene. Obstbauern setzen sie aus diesem Grund gezielt zur Bestäubung ein.

Im Botanischen Garten findet man auf 14 Wildbienenpfad-Tafeln noch zahlreiche weitere Informationen zu vorkommenden Wildbienenarten und ihrer Lebensweise.

Wildbienenpfad Botanischer Garten Dresden   

Weitere Informationen:

  1. Die Bienenfauna des botanischen Gartens Dresden. R. Münze, D. Langner, M. Nuß; Sächsische Entomologische Zeitschrift 1 (2006)
  2. Wildbienenpfad Botanischer Garten



Lehrpfad: Nr.8 – Frühlingsbote Kornelkirsche

Die Kornelkirsche ist einer der ersten Frühlingsboten. Sie erfreut uns mit ihren leuchtenden goldgelben Blüten – hält aber noch viel mehr bereit.

Bei milder Witterung blüht sie schon Ende Februar und bietet ein reiches Angebot an Nektar, aber auch wertvolle Pollen: ein leckerer Schmaus für Honigbienen, Hummeln und andere Wildbienen. Die kugeligen Blüten, die in kleinen Dolden wachsen, verströmen einen dezenten Duft, der an Honig erinnert und erscheinen vor dem Austrieb der Blätter. Später im Jahr (Ende September) reifen knallrote Steinfrüchte, die sehr gerne von Vögeln vernascht werden.

leuchtende gelbe Frühjahrsblüten

Die Kornelkirsche, in der Schweiz nicht von ungefähr auch „Tierlibaum“ genannt, ist für alle, die einen naturnahen Garten schaffen wollen eine wunderbare Alternative zur Forsythie, deren Blüten keinerlei ökologischen Nutzen haben.

Aber auch wenn die Blüten wunderschön sind: Belassen Sie Bienen und Vögeln ihre Nahrungsgrundlage und pflücken Sie keine Äste der Büsche ab!

Honigbienen und viele Wildbienen haben im Frühjahr nur eine geringe Auswahl an Pflanzen, um genug Pollen als Nahrung für die jungen Bienen zu sammeln. Besonders junge Hummelköniginnen, die im Frühjahr aus ihren Winterquartieren kommen benötigen viel Nahrung für den Start ihres eigenen Volkes – jeder warme Tag und jede Blüte wird benötigt, um Kraft zu sammeln.

rote Früchte

Der lateinische Name der Kornelkirsche Cornus mas lässt sich vom harten Holz ableiten: Cornus bedeutet wohl „Lanze aus hartem Holz“, mas bedeutet männlich. Tatsächlich ist das Holz der Kornelkirsche das härteste Holz, das in Europa wächst und aufgrund der hohen Dichte sogar im Wasser sinkt!

Die Früchte der Kornelkirsche schmecken nicht nur Vögeln sondern sind auch für Menschen sehr lecker. Sie können sowohl roh als auch gekocht als Marmelade gegessen werden und enthalten besonders viel Vitamin C. Auch aus der Pflanzenheilkunde sind zahlreiche Anwendungen bekannt. Schon Hildegard von Bingen empfahl ein Bad aus Rinde, Holz und Blättern gegen Gicht, die rohen Früchte sind heilsam für den Magen, aus den Blättern lässt sich Tee zubereiten.

Die Kornelkirsche ist also ein wahrlich vielseitiger Bienenmagnet.

 

Quellen:

Foto Blüten: Marion Loeper

Foto Beeren: Claudia Sperling




Imkern in der Praxis 2022

Auch in 2022 bietet Imkerfreund Toni Kaden wieder Grund- sowie Fortgeschrittenenkurse an.

Dabei geht es vielmehr darum, praktisches Wissen zu erlagen und/oder bereits erlebtes an den Honigbienen zu besprechen und auszuwerten.

Der Kurs richtet sich im Grundkurs an komplette Neueinsteiger, sowie an Neulinge in der Haltung der Honigbiene. Der Fortgeschrittenenkurs erlaubt einen Blick über den Tellerrand und sieht sich als Erfahrungsaustausch mit Kommentaren von Toni und angeregten Diskussionen in der Gruppe.

Vermittelt werden Basics zu Haltung und zur erfolgreichen Honigernte. Ein großer Themenkomplex in beiden Kursformaten ist das erkennen und Behandeln von Bienenkrankheiten.

Folgende Kurse mit Terminen stehen zu Wahl:

GrundKurs 1 GrundKurs2 FortgeschrittenenKurs1 FortgeschrittenenKurs2
1 05.03.22 06.03.22 09.04.22 10.04.22
2 02.04.22 03.04.22 21.05.22 22.05.22
3 14.05.22 15.05.22 18.06.22 19.06.22
4 11.06.22 12.06.22 10.09.22 11.09.22
5 02.07.22 03.07.22
6 03.09.22 04.09.22

 

Der Kurs findet bei jeden Wetter statt und am Bienenstand in Pieschen, begrenzt ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen pro Kurs. Also, schnelles anmelden sichert gute Plätze.

Kursbeginn ist immer 10:00 und geht meist so 4h oder bis auch der letzte seine Fragen stellen konnte.

Anmeldungen gern an Imkerfreund Toni direkt, unter: kaden@imkerverein-dresden.de

 




Lehrpfad: Nr 16 – Jahreskreislauf Biene

Das geheime Leben der Honigbiene – und ihrer wilden Schwestern

Die Honigbiene ist die prominenteste Vertreterin der Bienenfamilien.

Es gibt weltweit neun Honigbienenarten, von denen nur eine in Deutschland lebt – und ca. 20.000 Wildbienen-Arten also wildlebende Bienen), davon immerhin knapp 570 in Deutschland.

Honigbienen sind dafür bekannt, dass sie in einem Volk leben, das sich über mehrere Jahre erhält, und dort Vorräte einlagert.

Eine Arbeiterin stellt in ihrem Leben ca. 2 Teelöffel Honig her (knapp 3 g), ein Bienenvolk durchschnittlich bis zu 30 kg.

Auch Hummeln bilden Staaten, jedoch werden diese jedes Jahr neu aufgebaut. Hummeln sind die bekanntesten unter den Wildbienen. Die meisten anderen Wildbienen-Arten leben jedoch solitär, d.h. als Einsiedler.

Etwa 90% der in Deutschland lebenden Bienenarten sind Solitärbienen. Sie verschließen ihre Nistgänge – in Böden, Gestein, Hölzern, Stängeln usw. – ohne, dass es Kontakt zwischen den Generationen gibt: I.d.R. stirbt das Weibchen, bevor seine Nachkommenschaft voll entwickelt ist und Wochen oder Monate später schlüpft.

Alle Bienen haben gemeinsam, dass sie für ihre Ernährung Blüten benötigen. Dort finden sie energiespendenden, zuckerhaltigen Nektar und Pollen als Eiweißquelle. Manche Bienen sammeln statt Nektar Öl aus Ölblumen.

Neben der Eigenversorgung und Ernährung der Brut spielen Blüten auch eine Rolle zur Gewinnung von Nestbaumaterial, als Schutz oder zum Schlafen, sowie für die Partnerfindung bzw. Paarung.

Bienen verteilen bei ihrer Nahrungssuche den Pollen von Blüte zu Blüte und sorgen damit für die Befruchtung der Blüten – also dafür, dass aus Blüten Früchte werden können. Das sichert uns Menschen eine wichtige Nahrungsgrundlage. Manche Pflanzen können nur von bestimmten Bienenarten bestäubt werden, z.B. wenn die Form ihrer Blüten einen bestimmten Körperbau für das Erreichen des Nektars voraussetzt. Tomaten werden beispielsweise vor allem von Hummeln bestäubt, da dort der Pollen recht fest sitzt und Hummeln diesen mit ihren Flugmuskeln unter Vibration herausschütteln können.

Die Bestäubungsleistung wird zu etwa 80 % von Bienen erbracht, dabei wird etwa jede dritte Pflanze von Honigbienen bestäubt. Die Bestäubungsleistung von Wildbienen ist deutlich höher. Sie fliegen auch bei niedrigeren Temperaturen und leichten Niederschlägen und können so eine längere Saison abdecken.

Durch Flächenversiegelung in Städten sowie die Industrialisierung der Landwirtschaft fehlen den Bienen ihre Nahrungspflanzen. Wenn in solch ausgeräumten Landschaften Nahrungspflanzen angebaut werden, dann liegt meist nur ein einseitiges und zeitlich begrenztes Futterangebot vor. Ein gesundes Honigbienen-Volk braucht jedoch einen vielfältigen und kontinuierlichen Futterstrom. Auch Wildbienen benötigen ein je nach Art geeignetes Futterangebot während ihrer aktiven Lebensphase. Manche leben zudem in Symbiose mit spezifischen Pflanzen und sind auf das Vorhandensein genau dieser Pflanze und deren Blühen zur richtigen Zeit angewiesen. Um für alle Bienen ein stetiges, vielfältiges Nahrungsangebot vom zeitigen Frühling bis in den Herbst hinein zu erreichen, kann selbst ein kleiner sorgsam bepflanzter Kasten auf der Fensterbank einen Beitrag leisten!

Kornblumen, Sonnenblumen, Steinklee oder Bartblumen oder Gehölze wie Weiden, (Kornel-)Kirschen, Himbeeren, wilder Wein oder Kastanien.




Imkern in der Praxis mit Toni – Grundkurs und Fortgeschrittenenkurs

Die Termine für die Kurse stehen fest! 🙂
Alle März-Termine sind mit Vorbehalt zu betrachten (zwecks Corona und so).

Interessierte melden sich bitte bei Imkerfreund Toni unter kaden@imkerverein-dresden.de

Grundkurs
Ziel des Kurses ist es, Fragen zu klären und Neuimkern und Interessierten eine erste Möglichkeit zu geben, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Termine für Grundkurs 1
(nur noch wenige Plätze)
Termine für Grundkurs 2
(nur noch wenige Plätze)
Termine für Grundkurs 3
Samstag, 27.03.2021
Samstag, 10.04.2021
Samstag, 8.05. 2021
Samstag, 5.06.2021
Samstag, 03.07.2021
Samstag, 11.09.2021
Sonntag, 28.03.2021
Sonntag, 11.04. 2021
Sonntag, 09.05.2021
Sonntag, 06.06.2021
Sonntag, 04.07.2021
Sonntag, 12.09.2021
Samstag, 20.3.2021
Sonntag, 17.04.2021
Samstag, 29.05.2021
Samstag, 12.06.2021
Samstag, 10.07.2021
Samstag, 18.09.2021

 

Fortgeschrittene

Hier können sich Teilnehmer anmelden, die bereits im Grundkurs waren und weiteres Wissen erlangen möchten.

Termine für Fortgeschrittene 1 Termine für Fortgeschrittene 2
Samstag, 03.04.2021
Samstag, 24.04.2021
Samstag, 22.05.2021
Sonntag, 13.06.2021
Sonntag, 11.07.2021
Samstag, 25.09.2021
Sonntag, 18.04.2021
Sonntag, 02.05.2021
Samstag, 19.06.2021
Samstag, 17.07.2021
Sonntag, 26.9.2021

Hinweise zur Kursanmeldung:

  • Bitte nur für einen Kurs anmelden
  • max. bis zu 12 Teilnehmer (je nach Corona & so)
  • Die Kurse finden bei jedem Wetter statt
  • Kursbeginn in 9.30 Uhr
  • Ort: Dresden Pieschen
  • Der Kurs ist nicht Bestandteil des Neuimkerkurses, sondern ein zusätzliches Angebot.