Imkern in der Praxis mit Toni

Ziel ist es, Fragen zu klären und Neuimkern und Interessierten eine erste Möglichkeit zu geben, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Der Kurs findet an 6 Terminen über das Jahr statt. Weitere Termine werden mit den Teilnehmern abgestimmt.

Interessierte melden sich bitte bei Imkerfreund Toni unter toni.kaden@imkerverein-dresden.de

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung nicht statt.
Es können maximal 10 Personen teilnehmen.




Vorstandswahlen im März

Es ist wieder soweit, der Vorstand wird neu gewählt. Die Neuwahlen des Vorstandes finden am Donnerstag, den 28.03.2019 um 18.30 Uhr, auch im Haus der Begegnung auf der Großenhainer Str. 93 in Dresden statt. Alle Vorstandsfunktionen und die meisten Obleute sind ab 2019 neu zu besetzten. Bewerber für den Vorstand und für die Funktion der einzelnen Obleute sind sehr willkommen!

Tagesordung dieser Versammlung ist:
1. Kassen- und Rechenschaftsbericht des Vorstands
2. Entlastung des bisherigen Vorstands
3. Wahl des Wahlleiter/in
4. Neuwahl des Vorstands und der Kassenprüfer/innen
5. der neu gewählte Vorstand ernennt die Obleute

Wer gerne mitwirken möchte und dabei sein will, meldet sich einfach bei Tino Lorz.

 

 

 




Neuimkerkurs 2019

An alle Bienenfreunde, hier findet ihr alle wichtigen Informationen zum Neuimkerkurs 2019.

Am Donnerstag, den 07. März 2019 gegen 18.30 Uhr, findet eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Dresdner Neuimkerkurs 2019 statt. Veranstaltungsort ist das Haus der Begegnung | Großenhainer Straße 93 | 01127 Dresden. Eingeladen ist jede/r, die/der sich für das Thema Bienen und Imkerei interessiert. Eine Anmeldung zur kostenlosen Informationsveranstaltung ist nicht notwendig.
An diesem Tag werden die Termine zum Neuimkerkurs sowie die Inhalte und Referenten bekannt gegeben. Des Weiteren bietet diese Veranstaltung die Möglichkeit, viele Fragen zum Thema Imkerei beantwortet zu bekommen.
Der Dresdner Neuimkerkurs richtet sich nach dem „Neugersdorfer Modell“: Fünf Workshoptage, bei denen am Vormittag die Theorie im Vordergrund steht und am Nachmittag bei verschiedenen ImkerInnen direkt an den Bienen gearbeitet wird. Vom Erwachen und Wachsen des Bienenvolkes im Frühjahr über das Honigschleudern bis hin zur Einwinterung umfasst der Kurs alle anfallenden Arbeiten, die über das Jahr notwendig sind und geben den TeilnehmerInnen das KnowHow mit auf den Weg, selbst Bienen zu halten.
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.saechsische-imkerschule.de/

Die Termine können aus organisatorischen Gründen noch nicht komplett verbindlich angegeben werden. Änderungen möglich.

 

Haus der Begegnung Donnerstag 07.03.19 18.30 20.00 Kostenfreie Informationsveranstaltung Neuimkerkurs 2019
St. Pauli Salon, Hechtstr. 32 Sonnabend 06.04.19 9.30 15.00 Teil 1
St. Pauli Salon, Hechtstr. 32 Sonnabend 27.04.19 10.00 15.30 Teil 2
Haus der Begegnung Sonnabend 11.05.19 10.00 15.30 Teil 3
St. Pauli Salon, Hechtstr. 32 Sonnabend 15.06.19 10.00 15.30 Teil 4
St. Pauli Salon, Hechtstr. 32 Sonnabend 03.10.19 10.00 15.30 Teil 5
Haus der Begegnung Donnerstag 24.10.19 18.30 21.00 Neuimkerstammtisch

 




Verbündete zur Bekämpfung der Varroamilbe gesucht! – „Varroaresistente Biene Sachsen“ (VRS)

Das Projekt „Varroaresistente Biene Sachsen“ hat sich seit 2017 die Zielsetzung gesetzt, Honigbienen nach natürlicher Varroaresistenz zu selektieren und dieses Merkmal zu verbreiten. Es sollen Zuchtlinien der Buckfast, Carnica und Mellifera auf diese Eigenschaft geprüft und gezüchtet werden. Das Ziel, des vom Landesverband Sächsischer Buckfastimker e.V. ins Leben gerufen Projekts, ist es die Gesundheit der allgemeinen Bienenpopulation zu verbessern und die aktuellen jährlichen Bienenverluste, von 20-40 %, in Sachsen bis 2030 zu stark verringern.

Die wissenschaftliche Grundlage unserer Arbeit ist die Erkenntnis der nur rezessiven Vererbung dieser gewünschten Eigenschaft. Das heißt, die Varroaresistenz wird nur an die Folgegeneration vererbt, wenn auch der weibliche und männliche Teil  diese genetische Eigenschaft besitzen.

Mit Hilfe von Techniken, wie die Eindrohenbesamung, das Erstellen und  die Infektion von kleinen Testvölkern mit Varromilben,  Milben- Auszählaktionen mit vielen Mitarbeiter/in und der Einrichtung einer „Varroaresistenz – Belegstelle“ ab 2022 wollen wir dieses Ziel umsetzen.

Der Landesverband Sächsischer Buckfastimker e.V. organisiert im Rahmen  des Projekts die Ausbildung von Besamungstechniker/innen, das Training der Züchter/innen und der Auszähler/innen, den Aufbau von Zuchtlinien mit den einsprechen Eigenschaften und den späteren Betrieb einer entsprechenden Belegstelle.

Um dieses  dringendste Problem der sächsischen Imkerschaft wirklich nachhaltig und langfristig zu lösen und nicht, trotz des massivem Einsatz Medikamenten zum Milben-Bekämpfung, jährlichen große Verluste von Bienenvölkern zuhaben, ist die Züchtung einer Biene mit natürlichen Resistenzeigenschaften der einzige Lösungsweg.

Wir können bei diesem Projekt auf erste positive Ergebnisse zurückschauen und uns bestärkten die schon großen Erfolge anderer europäischer Imker/innen, die diesen vielversprechenden Weg schon gegangen sind.

Um das Projekt auf einer breiten Basis zu verwirklichen und zum Erfolg zu führen,  sind die Imker/innen und Bienenfreund/innen aufgefordert mitzuarbeiten!

Nur in der Gemeinschaft aller Imker/innen können wir Fortschritte auf diesem Weg erreichen, im Grunde ist es für jeden eine Verpflichtung bei diesem großen Vorhaben mitzuarbeiten und es zu unterstützen.

 

 

Interessenten, auch gern Nichtimker/innen, melden sich bitte bei der Projektkoordinatorin:
Katrin Weißbach E-Mail: katrinweissbach@freenet.de,  

Telefon. 0152 53633712! Info: www.buckfast-sachsen.de

 




Handbuch für die erfolgreiche Imkerei

Nun ist es da, das Buch! Die Autoren dürften unseren Mitgliedern wohl bekannt sein: Marion Loeper, Tino Lorz und René Schieback haben dieses wunderbare Werk geschaffen.

Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, einzigartiges Wissen über die Bienen zu bewahren und für weitere Generationen niederzuschreiben.

Das Buch ist erhältlich beim Deutschen Bienenverlag. Ein weiteres Projekt der Autoren um Wissen, Erfahrungen und Einblicke in die Imkerei für alle zur Verfügung zu stellen.

Vielen Dank an die Autoren für die Zeit, Liebe und das Engagement was ihr in dieses Werk gesteckt habt!

Das Buch ist hier erhältlich: Deutscher Bienenverlag 

 

Dieses Buch ist ein Leitfaden…

…für jede Imkerin und jeden Imker, erfolgreich Bienen unter den heutigen Bedingungen und Erfordernissen zu halten. Praktisches Wissen und die Erfahrungen verschiedener Generationen, von Charles Dadant über Bruder Adam bis zu Hans Beer, sind in diesem Buch zusammengeführt und aufbereitet und stehen so für den  Imkeralltag zur Verfügung.

Nachdem Lorenzo L. Langstroth im Jahre 1851 den Beespace von 6-10 mm entdeckte und 1852 das  bewegliche Rähmchen zum Patent anmeldete, waren die Grundlagen für die heutige moderne Bienenhaltung im Magazin gelegt. Charles Dadant setzte  diese Entwicklungen in die Praxis um und entwickelte daraufhin die in diesem Buch beschriebene Magazinimkerei. Als Bruder Adam nach einer geeigneten Beute zur vollen Ausschöpfung der Leistung seiner Bienenköniginnen in einem Brutraum suchte, griff er auf  die quadratische Dadant-Beute mit 12 Waben zurück. Hans Beer studierte und übernahm die Betriebsweise von Adam. Er komplettierte und ergänzte sie um das Wärmebett auf dem Gitterboden, das Trennschied und die Betriebsweise im Angepassten Brutraum. Im Ergebnis bildet diese Entwicklung das heute gültige Handwerkszeug für eine zeitgemäße, bienengerechte und wirtschaftliche Bienenhaltung. Ein großer Teil der Berufs- und Nebenerwerbsimker im deutschsprachigen Raum arbeitet inzwischen nach diesem System. Aber auch unter den Freizeitimkern etabliert sich diese Art der unkomplizierten und modernen Bienenhaltung zunehmend.




Aktualisierung der Sperrbezirke im Raum Dresden-Brabschütz

Allgemeinverfügung Sperrbezirk Dresden-Brabschütz vom 09.10.2018

Download Allgemeinverfügung

Weiter Informationen folgen.




Die Ackerhummel (Bombus pascuorum) – Der Spatz unter den Wildbienen

Nun wird es langsam Herbst und selbst bei schönem Sonnenschein finden sich kaum noch Hummeln auf den verbliebenen Blüten. Die Völker der meisten Arten sind bereits eingegangen; die jungen befruchteten Königinnen haben sich in ihre Winterquartiere zurückgezogen. Die einzige Hummel, die sich jetzt noch relativ zahlreich zeigt, ist gleichzeitig auch unsere verbreitetste Art: die Ackerhummel (Bombus pascuorum). Aufgrund ihrer unauffällig rotbraun, beige und schwarzen Behaarung und ihres schlanken Körperbaus, wird sie jedoch oft statt für eine Hummel für eine solitäre Wildbiene gehalten.

Die Ackerhummel gehört zu den wenigen Hummelarten, die keine Mäusenester als Nisthöhlen benötigen, sondern ihre Nester selbst bauen, z.B. unter Moospolstern oder einer überhängenden Krautschicht. Auch Baumhöhlennester und Hummelkästen werden von ihr bezogen. Folgendes Foto zeigt ein Nest der Ackerhummel, dass relativ unaufwendig unter einer Moosschicht angelegt wurde.

So anspruchslos, wie in der Nistplatzwahl, ist sie auch bei ihren Nahrungspflanzen. Ackerhummelvölker sind zudem sehr langlebig; ihre Flugzeit erstreckt sich von Mitte April bis in den späten Oktober. All dies macht sie während der gesamten Hummelsaison zu einem häufigen Gast in unseren Parks und Gärten. Wer gezielt Ackerhummeln in den eigenen Garten locken möchte, sollte einige Beinwell-Stauden anpflanzen – eine der Lieblings-Nahrungspflanzen der Ackerhummel mit ebenfalls sehr langer Blütezeit.

Mit der Ackerhummel, dem “Spatz unter den Hummeln”, verabschiedet sich die ‘Wildbiene des Monats’ in die Winterpause. Bis zum nächsten Frühling …




Die Bunthummel (Bombus sylvarum) – Hummel im Designerkleid

Die Bunthummel (Bombus sylvarum) zählt vermutlich zu unseren schönsten Hummelarten. Statt der bei Hummeln sonst üblichen kontrastreichen, gelb- oder rot-schwarzen Behaarung, trägt sie ein mehrfarbiges Pelzkleid in sanften Pastelltönen. Männchen und Weibchen unterscheiden sich dabei kaum voneinander, denn auch die Weibchen haben ein hell behaartes Gesicht, wie es sonst oft nur den Hummelmännchen vorbehalten ist. So kann man die Bunthummel-Männchen meist nur am etwas verlängerten Hinterleib von den Arbeiterinnen unterscheiden, es sei denn, diese tragen gerade dicke Pollentaschen, die ihr Geschlecht verraten.

Ihr deutscher Name ‘Bunthummel’ ist noch relativ neu, denn entsprechend ihrem wissenschaftlichen Namen nannte man sie früher ‘Waldhummel’. Carl von Linné, der die Hummel 1761 als erster wissenschaftlich beschrieben und ihr ihren Namen gegeben hat, soll sein Exemplar im Wald gefunden haben. Dieser Name ist jedoch irreführend, denn im Wald wird man sie wohl am allerseltensten antreffen. Ihr typischer Lebensraum sind blütenreiche Wiesen, z. B. an Waldrändern, aber auch blühende Flussauen, wie die Dresdner Elbwiesen, wo man sie im Sommer relativ häufig beim Blütenbesuch beobachten kann.




Neue Kategorie auf der Webseite

Liebe Imkerfreunde,

da uns viele Hinweise und Wünsche erreichen, die einen Bienen-Stellplatz zu vergeben haben oder Standorte die einen Mitimker suchen, haben wir dafür eine eigene Kategorie aufgemacht.

Hier findet ihr alle Angebote. 

Fragen, Hinweise oder Ideen dazu, richtet ihr am besten an:

Tino Lorz  lorz@imkerverein-dresden.de

Susanne Handrick susanne.handrick@imkerverein-dresden.de

 

 




Die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) – Wanderarbeiter und Eroberer

Bei Bombus terrestris, der Dunklen Erdhummel, ist der Name Programm, denn sie ist die weltweit am häufigsten vorkommende Hummelart. Das liegt in doppelter Hinsicht an ihrer großen Anpassungsfähigkeit, die es ihr einerseits ermöglicht, unterschiedlichste Lebensräume zu besiedeln, sie andererseits aber auch für den Menschen interessant macht, der sich diese Anpassungsfähigkeit für die Bestäubung in Gewächshäusern zunutze macht. Im Gegensatz zu vielen anderen Hummelarten, lässt sich die Dunkle Erdhummel auch in Gefangenschaft halten und vermehren. Und durch die für Hummeln charakteristische Fähigkeit des Buzzing, bei dem festsitzender Pollen mittels Vibration aus den Blüten herausgeschüttelt wird, eignet sie sich besonders gut zur Bestäubung von Tomaten, wofür sie mittlerweile in industriellem Umfang gezüchtet und fast weltweit eingesetzt wird.

Der Einsatz von Erdhummeln hat, neben der effektiven Bestäubung, den Vorteil, dass in den betreffenden Gewächshäusern, aus Rücksicht auf die Hummeln, weniger Pestizide eingesetzt werden. Doch wie jeder Fortschritt, hat auch die Hummelbestäubung nicht nur positive Seiten. Durch die Haltung auf engstem Raum in den Zuchtbetrieben, sind die Hummelvölker trotz strengster Hygiene dem Einfluss verschiedenster Hummelkrankheiten ausgesetzt. Das wäre, außer für den Betrieb und die betroffenen Hummeln, kein großes Problem, würden nicht hin und wieder Hummelköniginnen aus den Gewächshäusern entkommen.

So konnten Dunkle Erdhummeln mittlerweile viele Gebiete der Erde besiedeln, in die sie wohl trotz ihrer großen Anpassungsfähigkeit von selbst nie gelangt wären. In den neu besiedelten Gebieten breiten sie sich oft stark aus und treten in Nahrungskonkurrenz mit ansässigen Blütenbesuchern. Hinzu kommen die mitgebrachten Krankheiten, was dazu führt, dass das Auftauchen der Dunklen Erdhummel weltweit mit dem Schwund an dort heimischen Hummelarten einhergeht. Besonders stark ließ sich dieser Einfluss z. B. an der auffällig großen und schönen Padagonischen Riesenhummel (Bombus dahlbomii) in Südamerika beobachten, die in den Gebieten, in denen der Neuankömmling auftauchte, überraschend schnell ausgestorben ist.

In Europa jedoch gehört die Dunkle Erdhummel zur heimischen Fauna, wo sie außer in dichten Wäldern in allen Lebensräumen anzutreffen ist. Auch künstliche Hummelkästen werden gern besiedelt. Ihr Status als Eroberer zeigt sich aber auch hierzulande, denn gelegentlich kommt es vor, dass die Königinnen gewaltsam ein Nest der Hellen Erdhummel okkupieren.

Königinnen und Arbeiterinnen ähneln denen des in der “Hummel des Monats April” vorgestellten Arten des Lucorum-Komplexes. Von diesen unterscheiden sie sich unter anderem durch einen etwas schmaleren und dunkler gelben „Kragen“ hinter dem Kopf. Die Männchen, die jetzt im Spätsommer oft in Gruppen an Disteln sitzen, sind an den statt gelb komplett schwarz behaarten Gesichtern zu erkennen, ein Merkmal, dass sie mit den Männchen der Gartenhummel (Bombus hortorum) und der seltenen Feldhummel (B. ruderatus) teilen. Diese beiden Arten tragen jedoch einen zusätzliches gelbes Querband auf dem Thorax-Ende, womit man sie gut von der Dunklen Erdhummel unterscheiden kann.