Unsere Imker

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christiandresslerLisa Becker




Lisa Becker

 

IV-DD: Hallo Lisa! Sag mal, was machst du denn eigentlich beim Imkerverein?

Seit Januar 2017 bin ich beim Imkerverein als Bundesfreiwilligendienstlerin (aka BUFDI) tätig nach dem ich letztes Jahr Mitglied geworden bin und fange dieses Jahr als Jungimkerin mit dem imkern an.

IV-DD: Und was hast du vorher gemacht?

Ich habe im Bachelorstudium in Schottland Ökologie studiert und mir darauf sozial-ökonomische Grundlagen im Masterstudium (M.Sc. Nachhaltige Tropische Forstwirtschaft) an der TU Dresden und Universität Kopenhagen angeeignet.

IV-DD: Imkern….da muss ja auch erstmal drauf kommen oder?

Die Insektenwelt habe ich damals im Bachelorstudium und mehreren Feldforschungsaufenthalten in den Tropen kennengelernt. Die Bienen sind für mich eine Möglichkeit hautnah mit Insekten zu arbeiten und ihre Lebensweise zu beobachten. Der Funke sprang aber erst so richtig über, als Freunde mir von der Wiederbelebung der Zeidlerei vorgeschwärmt haben.

Das Thema “Biene” bedeutet für mich als Ökologin außerdem auch die Schnittstelle Mensch-Natur welche zeitgenössische Themen sowie Problematiken in der Landwirtschaft und Naturschutz umfasst.

IV-DD: Was sind deine Aufgaben bei uns im Verein?

Als BUFDI habe ich mir folgende Schwerpunkte und Aufgaben vorgenommen:

  • die Stadt Dresden in ihrem Vorhaben als ‘Bienenstadt’ unterstützen, u.a. Einrichtung einer Bienen-Bibliothek, Bienenlehrpfad

  • Auseinandersetzung mit dem Thema ‘Hummel’ (Identifikation, Öffentlichkeitsarbeit und Schutz)

  • Unterstützung der Wildbienen- und Schwarmfangbeauftragten

  • Betreuung von jeweils 3 Beuten für Forschungszwecke in Dresden und Tharandt

  • Betreuung der Kulturpalast-Bienen zusammen mit Susanne Handrick

  • Betreuung des Umweltspähers bei der STESAD

  • Erkundung verschiedener Beutensysteme und Betriebsweisen

  • Unterstützung der regionalen Zeidlergruppe

IV-DD: Was gibts sonst noch zu sagen über dich?

Mit einem Blog möchte ich gerne meine Zeit als BUFDI und Erkenntnisse in der Bienenwelt dokumentieren. Den findet ihr hier: http://www.imkerverein-dresden.de/bundesfreiwilligendienst/

 

 




Alexander Schlotter

IV-DD: Hallo Alexander, Es ist schön Dich als einen Vertreter der BIO-Imker zu interviewen. Und dann sogar noch Demeter-Imker. Sag mal wie lange imkerst Du schon und wie viele Völker hast Du?

Ich imkere seit 2009 und arbeite aktuell mit etwas über 40 Völkern.

IV-DD: Wie bist Du zur Imkerei gekommen?

Seit Generationen werden in meiner Familie Bienen gehalten, aber erst als ich 2003 auf einer Reise einen jungen Imker in etwa meinem Alter kennenlernte, der Bienen auf seinem Balkon in der Dresdner Neustadt hatte, wusste ich, dass die Bienen etwas mit mir zu tun haben und ich selbst Bienen halten will. Nach der Reise verschlug es mich als gebürtigen Jenaer und meine Frau ebenfalls nach Dresden. Es dauerte dann noch ein paar Jahre bis der Gedanke gereift war und wir den Ort fanden, der nun seit 2009 die Bienen beheimatet.

IV-DD: Was machst Du wenn Du nicht gerade imkerst?

Wenn ich gerade nicht imkere, arbeite ich in meinem Architekturbüro www.hertel-schlotter.de. Außerdem bin ich in der AG Biene sucht Blüte aktiv. Hier sehe ich meinen Schwerpunkt in der Förderung der ökologischen (wesensgemäßen) Bienenhaltung und mache Workshops und Führungen, z.B. im Ferienprogramm des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Oder ich kümmere mich um meine Hühner, pflege Obstbäume, oder, oder …

IV-DD: Wie imkerst Du? Machst Du etwas anders als andere Imker?

Das kommt darauf an, was die anderen Imker machen ;0)
Vor etwa 4 Jahren habe ich mich der wesensgemäßen Imkerei zugewandt. Seit Anfang 2016 ist meine Imkerei Heinrichsgarten Demeter-zertifiziert.
Zentral für meine Arbeit mit den Bienen ist das Respektieren und Wahrnehmen des Biens als Wesen, als Ganzheit. Die Völker dürfen ihre natürlichen Lebensäußerungen, wie freien Wabenbau und Schwarmtrieb, selbstverständlich ausleben. Ich versuche, die jeweiligen Phasen der Volksentwicklung zu unterstützen und zu nutzen.
Wesentliche Punkte sind für mich:

  • Im ungeteilten großen Brutraum ausschließlich Naturwabenbau ohne Mittelwandvorgabe
  •  Waben im Honigraum aus Naturbau oder mit Mittelwänden aus eigenem Naturbau- und Entdeckelungswachs
  • Das Brutnest (das Bienkind, wie Gerstung es ausdrückt) ist heilig – hier wird nichts gedreht oder umgehängt
  • Vermehrung ausschließlich über den natürlichen Schwarmtrieb
  • Standbegattung und Selektion der Völker (vgl. W. Golz)
  • Keine künstliche Königinnenzucht oder Königinnenaustausch (s.o.)
  • Überwinterung im Wesentlichen auf eigenem Honig
  • Kein Absperrgitter, kein Drohnenschneiden, kein Schneiden von Königinnenflügeln

Auf Basis der oben genannten Grundsätze bin ich immer wieder am Experimentieren, Suchen und Erforschen und freue mich über fachlichen Austausch und Anregungen. Interessanterweise stelle ich übrigens trotz der reichlich aufgezogenen Drohnenbrut keine besonders hohe Varroabelastung der Völker fest – eher das Gegenteil.

IV-DD: Wo kann man Deinen Honig kaufen?

Meinen Honig kann man natürlich bei mir selbst kaufen. Seit diesem Jahr gibt es ihn auch in verschiedenen kleinen, feinen Bio- und Naturkostläden in Dresden und Umgebung. Außerdem gibt es ihn als Museumshonig im Deutschen Hygiene-Museum.

IV-DD: Vielen Dank für das kurze Interview. Wir wünschen noch viel Freude an den Bienen und gute Honig-Ernten.

Ich danke Dir für die Einladung.

 




Katrin Sobe

stesad

IV-DD: Hallo Katrin, sag mal, wie lange imkerst Du schon und wie viele Völker hast Du?

Aktiv habe ich mit der Imkerei im Jahr 2013 angefangen und beherberge aktuell 8 Völker. Bevor ich mit den Bienen angefangen habe, war ich zwei Jahre im Imkerverein Berlin-Zehlendorf. Dort konnte ich vielen Imkern über die Schulter schauen und habe dabei gemerkt, dass die anfängliche Begeisterung für die Bienen in Euphorie umschlägt und ich unbedingt eigene Völker brauche.
IV-DD: Und wie genau bist Du zur Imkerei gekommen?
Das Interesse für Bienen, Imkerei und die große Frage “Woher kommt eigentlich mein Honig” hat mich schon immer beschäftigt. Dann habe ich in Berlin beim Honig kaufen mit dem Imker Emil Bekanntschaft geschlossen und dieser hat mich direkt zum Imkerverein weitergeleitet.
IV-DD: Wo stehen Deine Bienenvölker?
Sieben Bienenvölker stehen in meinem Kleingarten in Dresden-Strehlen und sammeln neben der allgemeinen Kleingartenmischung auch im Gebiet vom großen Garten mit den schönen großen Baumtrachten.
Ein weiteres Volk steht als Projekt-Volk, gemeinsam mit der Stesad, in Dresden-Neustadt auf einem Balkon des Stesad-Bürohauses. Der Honig dort ist im Vergleich zum Honig in Strehlen immer leicht unterschiedlich. Die Stesad kauft den Honig zum Teil zurück und verteilt diesen als Werbegeschenk.
IV-DD: Wie imkerst Du? Machst Du etwas anders als andere Imker?
Meine Bienen wohnen in Beuten vom Typ-Zandermaß. Im Jahr 2016 habe ich erste Versuche mit Zadant, einer Mischung aus Dadant und Zander, gemacht. Ich möchte die Bienen so weit möglich naturnah und mit eigenem Honig als Wintervorrat halten. Das ist mir bisher noch nicht ganz gelungen, aber ich arbeite mich an diese Haltung heran. Es ist aus meiner Sicht nicht fair als Mensch die guten Inhaltsstoffe des Honigs zu nutzen und gleichzeitig den Bienen künstliches Ersatzfutter zu geben.
Als Nebenprojekt zu den Bienen bei der Stesad mache ich seit einem Jahr bei den Beobachtungen des sächsischen Landesverbands der Imker mit. Die Stesad hat den Imkerverein mit dem Kauf einer sogenannten Stockwaage unterstützt. Diese sendet regelmäßig Informationen zu Gewicht, Temperatur und Niederschlag zu einem Server. Aus diesen automatischen Messdaten und Monatsprotokollen der Imker kann über Jahre die Völkerentwicklung in Sachsen dokumentiert werden. Zu sehen gibt es die tagesaktuellen Daten hier:
IV-DD: Wieviel Honig erntest Du im Durchschnitt pro Volk und Jahr? Und wo kann man Deinen Honig kaufen?
Meine Honigernten schwanken sehr stark und liegen zwischen 15 und 60 kg pro Volk. Wenn alle Völker mit Ihrem eigenen Honig als Futtervorrat überwintern, werde ich die Ernte weiter zurückstellen.
Meinen Honig verkaufe ich an Freunde und Bekannte. Außerdem bekommt meine Gemüsehändlerin Honiggläser zum Weiterverkauf auf dem Wochenmarkt. Und nach ihren Rückmeldungen schmeckt den Leuten, was die Bienen gesammelt haben.
IV-DD: Vielen Dank für das kurze Interview. Wir wünschen noch viel Freude an den Bienen und viele spannende Erkenntnisse.



Christian Dreßler

christiandressler

 

IV-DD: Hallo Christian, Du bist ja auf ganz besonderem Wege zu den Bienen gekommen. Wo hast du deine Völker stehen?

Meine Bienchen stehen in Sobrigau an der Stelle wo schon die Bienen meines Ururgroßvaters standen.

IV-DD: Und wie bist du dazu gekommen?

Als ich klein war (sieben Jahre alt) und mein Opa sich langsam nicht mehr um seine Bienchen kümmern konnte, nahm mein Vater die Hinterbehandlungskisten zu sich und befasste sich mit der Thematik Biene. Ich schaute meinem Papa dabei immer über die Schulter und entwickelte dabei auch selbst Interesse. Mit der Zeit verlor ich allerdings meinen Enthusiasmus, da sich mein Vater gegen Neuerungen und Modernisierungen wehrte. Als mein Vater 2014 an Krebs erkrankte musste ich mich zügig und während meines Studiums zum Mechatroniker, dennoch um die Tierchen kümmern. Bislang hatte ich immer mal Kleinigkeiten für meinen Vater für die Bienen gebaut oder repariert. Auf dem Sterbebett musste ich meinem Vater versprechen mich um die Süßen zu kümmern.

IV-DD: Hat dir dein Vater noch mehr berichtet?

Er meinte in einem vertraulichen Gespräch ich solle im Keller nach einer Münze suchen – da sei noch was für mich. Ich schenkte dem wenig Beachtung, da sein Krankheitszustand zu diesem Zeitpunkt schon weit fortgeschritten war. Im Herbst 2015 als das Bienenjahr für die Bienen und meinen Vater zu ende ging, begann ich im Keller aufzuräumen. Ich fand in einem alten Buch, als Lesezeichen auf eine Zeitung geklebt, eine Urkunde aus dem Jahr 1876. Sie ehrte meinen Ururgroßvater bezüglich der Bienenzucht. Ausgestellt war sie vom Bienenwirschaftlichen Bezirksverein von Dresden und Umgegend. Mir war bekannt, dass meine Vorfahren alle Bienen hielten, aber das war nun etwas neu für mich. In Folge dieses Fundes suchte ich im Internet nach einem solchen Verein. Nach kurzer Suche auf der Internetseite des Vereins im Bereich Historisches fand ich die Übereinstimmung im Namen des Vereines und dem Gründungsjahr. Kurz darauf besuchte ich eine Vereinssitzung und trat ein.

IV-DD: Hast du vielleicht noch mehr im Keller entdeckt wovon du uns berichten möchtest?

Im darauffolgendem Winter beschäftigte ich mich mit der Imkergeschichte meiner Familie und fand auch noch die besagte dazugehörige Medaille aus Silber.

IV-DD: Wie imkerst du heute?

Nun habe ich meine Imkerei fast komplett modernisiert und auf Zander Magazine umgestellt. Das Meiste versuche ich immer selber zu bauen. Von der Bienenwohnung bis zur Schleuder setze ich mir keine Grenzen. Im Sommer 2016 beschloss ich auf Grund meiner Recherche über meinen Ururgroßvater, in seine Fußstapfen zu treten und begann mit der Zucht. Wer also Interesse an Geschichte, Bienen oder Königinnen hat, kann sich gern bei mir melden.

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Marion Loeper

unsere-imker-marion-loeperIV-DD: Wie lange imkerst Du schon und wie viele Völker hast Du?

Ich gehöre zu den Jungimkern und habe mit 3 Völkern 2012 angefangen. Mittlerweile wohnen 5 Völker in unserem Garten im Ostragehege.

IV-DD: Wie bist Du zur Imkerei gekommen?

Irgendwann räumte mein Bruder den Nachlass seines Schwiegeropas aus und fand unter anderem enorme Mengen an Wachs. Der roch so gut.
Die dazugehörigen Bücher über die Imkerei der 50ger Jahre fand ich zumindest so spannend, dass ich zusammen mit meinem Freund beschloss, uns damit zu beschäftigen.

IV-DD: Wie imkerst Du? Machst Du etwas anders als andere Imker?

Ich imkere in Dadant und habe mir auch die entsprechende Originalliteratur verschaffen können. Die Familie Dadant hat für meine Begriffe eine gute Philosophie entwickelt, wie die Biene als Tier geachtet wird und trotzdem auf Wirtschaftlichkeit Wert gelegt werden kann.

IV-DD: Wieviel Honig erntest Du im Durchschnitt pro Volk und Jahr? Und wo kann man Deinen Honig kaufen?

Wir geben unseren Honig an Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen etc. weiter.

IV-DD: Du bist im Imkerverein die Schwarm- und Faltenwespenbeauftragte. Erzähl uns doch etwas darüber!

Bienen gehören zu den Hautflüglern genauso wie Wespen, Hummeln und Hornissen. Diese Arten, die unglaublich viele unterschiedlich agierende Vertreter haben, sowohl solitär als auch staatenbildend leben, haben mich schon länger fasziniert.
Zum jetzigen Zeitpunkt (2016) sind wir vier Leute im Imkerverein, die sich um die Stechimmen kümmern. Beratend stehen wir gern zur Verfügung, wenn es darum geht in Gärten, auf Balkonen, Kindergärten und Schulen, Privatgrundstücken etc. Menschen zu beraten, wie sie zusammen mit den Insekten leben können. Eventuell verlegen wir den Eingang eines Nestes so, dass Tier und Mensch getrennte Wege gehen können und beide ihre Daseinsberechtigung erhalten ohne sich gegenseitig zu stören. Gegebenenfalls siedeln wir Nester von Wespen, Hornissen und Hummeln um.

IV-DD: Vielen Dank, Marion. Es ist schön Dich als Scharm- und Faltenwespenbeauftragte im Team zu haben. Wir wünschen Dir noch viel Freude und spannende Erfahrungen in dieser Funktion.

Danke, die werde ich garantiert haben.

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Josef Born

IV-DD: Wie lange imkerst Du schon und wie viele Völker hast Du?

Seit 2013 bin ich Imker habe mit einem Volk angefangen jetzt habe ich 6 Völker .

IV-DD: Wie bist Du zur Imkerei gekommen?

Mein Onkel war Imker und durch die Artikel über die Imkerei in einer Gartenzeitschrift.

IV-DD: Wie imkerst Du? Machst Du etwas anders als andere Imker?

Ich imkere mit kleinen Zellen auf den Mittelwänden nach der Anregung durch www.resistantbees.com.

IV-DD: Wie viel Honig erntest Du im Durchschnitt pro Volk und Jahr? Und wo kann man Deinen Honig kaufen?

Zwischen 25 und 30 kg Honig je Volk ernte ich im Jahr. Bei mir kann man den Honig kaufen.

IV-DD: Vielen Dank für das kurze Interview. Wir wünschen noch viel Freude an den Bienen und viele spannende Erkenntnisse.

unsere-imker-josef-bornFoto bereitgestellt von Josef Born




Toni Kaden

unsere-imker-toni-kaden-200IV-DD: Hallo Toni. Wie bist Du zur Imkerei gekommen?

Zur Imkerei kam ich vor 2012 nach bereits langem Interesse.

IV-DD: Wo imkerst Du?

Ich habe meine 6 Carnica-Völker in einer kleinen Hobbyimkerei in Pieschen auf unserem Grundstück stehen.

IV-DD: Wo kann man Deinen Honig kaufen?

Meine Bienen sammeln mir den Honig für den eigenen Bedarf und eben um ihn an Freunde Bekannte und Interessierte weiter zugeben.

IV-DD: Gibt es etwas bei den Honigbienen, das sich besonders fasziniert?

In der Zucht stecke ich noch in den Kinderschuhen, stehe aber allen, im Rahmen meiner Möglichkeiten, mit Rat und Tat zur Seite.

IV-DD: Und was machst Du, wenn Du nicht imkerst?

Ich bin OP-Pfleger.

IV-DD: Vielen Dank für das kurze Interview. Wir wünschen noch viel Erflog bei der Bienenzucht.

Dankeschön.




Gerald Böttcher

Gerald Böettcher

IV-DD: Gerald, Du bist unser Mann für den Honigraum. Daher freuen wir uns, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Dich unseren Lesern vorzustellen. Sag mal, wie bist Du denn zur Imkerei gekommen?

Mit dem Imkern habe ich gewissermaßen das Pferd von hinten aufgezäumt, denn ich mache seit ca. 9 Jahren meinen eigenen Met und bin über das Met machen und den daraus resultierenden Honigbedarf zur Imkerei gekommen.

IV-DD: Und wie lange und wo imkerst Du?

Ich imkere seit 5 Jahren und meine Bienenvölker stehen in einer Gartensparte in der Dresdener Neustadt.

IV-DD: Was machst Du wenn Du nicht imkerst?

Ich arbeite im Instandhaltungssektor.

IV-DD: Vielen Dank für das kurze Interview. Wir wünschen Dir gutes Gelingen beim Met-Herstellen und den “notwendigen Vorarbeiten mit den Bienen”.




Mandy Fritzsche

Mandy ist die Wildbienenbeauftrage des Imkervereins und Ansprechpartner für alle über 400 Bienenarten in Sachsen.

Mandy Fritzsche

Ich bin Grafikerin und Herausgeberin zweier Imkerbücher zur Warré-Imkerei. Meine Bienenstände, mit insgesamt etwa 20 Völkern, befinden sich in Dresden Wilschdorf und in Radebeul.

Durch die naturnahe Warré-Bienenhaltung habe ich vor einigen Jahren begonnen, mich mit dem Thema „Biene als Wildtier“ intensiver zu beschäftigen und bin so auch zu den faszinierenden wilden Verwandten unserer Honigbiene, den Hummeln und Wildbienen, gekommen. Seitdem liegen mir alle Bienen und deren Schutz gleichermaßen am Herzen.